"Maidan": Dokumentation über Unruhen in Ukraine

Der in Deutschland lebende ukrainische Regisseur Sergej Losniza drehte eine der ersten Dokumentationen über die Unruhen in der Ukraine. Sie trägt den Namen "Maidan". Foto: Guillaume Horcajuelo
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Der in Deutschland lebende ukrainische Regisseur Sergej Losniza drehte eine der ersten Dokumentationen über die Unruhen in der Ukraine. Sie trägt den Namen "Maidan". Foto: Guillaume Horcajuelo

Berlin (dpa) - Es ist einer der ersten Dokumentationsfilme über die Unruhen in der Ukraine: "Maidan". Der in Deutschland lebende Regisseur Sergej Losniza fängt darin über einen längeren Zeitraum Bilder vom Unabhängigkeitsplatz in der Hauptstadt Kiew ein.

Der Film beobachtet die Menschen, die ab Ende 2013 gegen die Regierung des damaligen Präsidenten Viktor Janukowitsch protestierten. Der Filmemacher verfolgt die Reden, schaut sich das Geschehen der Aktivisten rund um den Platz an - und dokumentiert den Wandel von ruhigen Demonstrationen hin zu gewalttätigen Auseinandersetzungen.

Losniza, 1964 in Weißrussland geboren und später in der Ukraine aufgewachsen, drehte schon zahlreiche Dokumentation und Spielfilme, darunter das Drama "Mein Glück".

Maidan, Ukraine 2014, 130 Min., FSK o.A., von Sergej Losniza

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