Täter ist kein Unbekannter

Mann attackiert Brad Pitt bei Filmpremiere

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Brad Pitt wurde zur Zielscheibe des berüchtigten Star-Stalkers Vitali Sediuk.

Los Angeles - Ein Mann hat sich bei einer Filmpremiere auf den US-Schauspieler Brad Pitt gestürzt und ihm ins Gesicht geschlagen. Der Täter ist offenbar ein berüchtigter Star-Stalker.

Brad Pitt und Angelina Jolie ahnten nichts Böses, als sie bei der großen Premiere des Disney-Films "Maleficent" am Mittwochabend (Ortszeit)unter dem Jubel der Zuschauer über den Roten Teppich vor dem Kino El Capitan in Los Angeles schritten. Doch als der "Fight Club"-Star ein paar Fans Autogramme gab, sprang plötzlich ein Mann über die Absperrung und schlug ihm ins Gesicht.

Brad Pitt und seine Angelina ließen sich von dem Angriff nicht aus der Ruhe bringen.

Sofort kamen laut der britischen "Daily Mail" sechs oder sieben Sicherheitskräfte hinzu und rangen den Angreifer zu Boden. Wie die Zeitung "Los Angeles Times" berichtete, wurde ein Verdächtiger festgenommen, das Motiv des mutmaßlichen Täters sei aber unklar. Der 50-jährige Schauspieler wurde bei dem Vorfall wohl nicht ernsthaft verletzt und machte, wie auch seine Lebensgefährtin Angelina Jolie, die in "Maleficent" die Hauptrolle der bösen Fee spielt, anschließend weiter, als wäre nichts passiert. 

Bei dem Angreifer handelt es sich offenbar um einen Serientäter: Vitali Sediuk ist seit Jahren berühmt-berüchtigt dafür, auf dem Roten Teppich für Aufruhr zu sorgen. So küsste der 26-jährige Ukrainer vor zwei Jahren Will Smith bei einer Premiere. Die Antwort des "Independence Day"-Helden: eine schallende Ohrfeige. Erst kürzlich war der durchgeknallte Star-Stalker US-Schauspielerin America Ferrera bei einer Filmpremiere in Cannes unter ihr wallendes weißes Kleid gekrabbelt. Auch Pop-Diva Madonna, Hollywood-Star Leonardo DiCaprio und die britische Sängerin Adele gehören zu seinen "Opfern".

Hollywoods bestbezahlte Schauspielerinnen

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CNN zufolge droht Sediuk, der nach einer Nacht in Polizeigewahrsam für eine Kaution von 20.000 Dollar auf freien Fuß kam, nun eine Anklage wegen Körperverletzung.

„Maleficent - Die dunkle Fee“ läuft seit Donnerstag auch in Deutschland im Kino.

hn/AFP

Haakon Nogge

Haakon Nogge

E-Mail:haakon.nogge@merkur.de

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