Mit 83 Jahren

Monroe-Fotograf Bert Stern gestorben

stern
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Die Aufnahmen von Marylin Monroe machten Fotograf Bert Stern zur Legende.

New York - Auf den Tag 51 Jahre nach seinem berühmtesten Fotoshooting ist der Fotograf Bert Stern gestorben. Die Aufnahmen von Marylin Monroe machten ihn zur Legende.

Der Amerikaner, der mit Bildern von Marylin Monroe und anderen Stars weltberühmt wurde, starb nach Angaben der „New York Times“ vom Freitag am Mittwoch in seiner Wohnung in Manhattan. Er wurde 83 Jahre alt. Genau 51 Jahre zuvor hatte er eine Fotosession mit der Monroe beendet, die ihn zum Starfotografen und die Monroe endgültig zur Legende machten. Es waren die letzten Fotos der Diva (1926-1962). Sechs Wochen später starb sie.

Als Stern zu fotografieren anfing, war er Anfang 20 und Soldat im Koreakrieg. Zurück im zivilen Leben einer New Yorker Werbeagentur wurde sein Interesse am Fotografieren immer größer. Bald drehte er auch Filme. Zunächst machte er aber Werbefotos, weshalb er sich in den letzten Jahren in Anspielung auf die Fernsehserie um eine New Yorker Werbeagentur in den Sechzigern „the Original Madman“ nannte.

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Möglicherweise wäre Bert Stern längst vergessen, wenn er nicht 1962 das Angebot bekommen hätte, Marylin Monroe zu fotografieren. Die Monroe war ein Superstar, kämpfte aber auch mit schwindender Bedeutung und suchte nach dem Image als Sexsymbol nach einer neuen Bestimmung. In Erinnerung war der Welt vor allem ihr „Happy Birthday, Mr. President“ geblieben, das sie einen Monat zuvor für John F. Kennedy gehaucht hatte.

Stern verbrachte drei Tage im Bungalow eines Hotels in Los Angeles mit der Monroe. Er fotografierte sie in intimsten Posen, auch barbusig oder nur mit einem durchsichtigen Tuch verhüllt. „Ich habe nicht gesagt, sie solle sich ausziehen“, sagte Stern später in einer Dokumentation. „Sie zog erst eine Sache aus und dann noch eine und noch eine und noch eine und noch eine. Sie hielt kurz inne. Ich sagte etwas und die Pose ergab sich ganz von selbst.“ Stern schuf so ein popkulturelles Testament der Schauspielerin.

Monroe hatte einige der Abzüge, die ihr unvorteilhaft erschienen, aussondern oder zerstören wollen. Sie zerkratzte sie mit einer Haarnadel oder machte ein Kreuz darauf - mit ihrem roten Nagellack. Stern veröffentlichte diese Bilder 20 Jahre später unter dem Titel „The Last Sitting“. Die Fotos gehören heute zu den bekanntesten Aufnahmen von Monroe.

dpa

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