Kim, Khloe und Kourtney

Millionen-Klage gegen die Kardashian-Schwestern

Los Angeles - Da haben die drei Kardashians, Kim, Khloe und Kourtney, zu hoch gepokert: Sie wollten aus ihrer Beauty-Kollektion noch mehr Geld raus schlagen. Jetzt müssen sie blechen.

Zwar verdient Kim Kardashian mit TV-Auftritten, Videos und Instagram-Posts eine Menge Geld. Doch sollte eigentlich ihre Beauty-Kollektion, die sie gemeinsam mit ihren Schwestern Kourtney und Khloe betreibt, den ganz großen Reibach machen. Die Schwestern haben das Projekt allerdings unterschätzt. Die Gewinne blieben aus.

Um dagegen zu steuern pumpte ein Investor, Hillair Capital Management, eine Menge Geld in die schwächelnde Kollektion der Kardashians. Für die Hilfestellung gab es natürlich Auflagen: "Dafür dienen die Schwestern weiter als Aushängeschild und werben auf ihren Accounts für die Beauty-Produkte" so die Vereinbarung nach einem Bericht der Zeitschrift InTouch.

Zuletzt fiel Kim Kardashian aber weniger durch ihre Beautyprodukte auf, sondern sorgte mit Nacktbildern für Wirbel. Die letzten Werbeposts der drei Kardashians sollen hingegen schon länger zurück liegen. So postete Kim Kardashian zum Beispiel vor rund 18 Wochen das letzte Foto bei Instagram mit Werbung für die Beauty-Kollektion. Danach finden sich keine Fotos mehr dazu auf ihrem Account.

Dem Investor ist das zu wenig. Er will nun gegen die drei Kardashian-Schwestern vor Gericht ziehen.

Wie nun bekannt wurde, steckt hinter dem Vertragsbruch aber wohl reines Kalkül. "Sie wollten mehr Geld aus dem Projekt rausschlagen und haben die ganze Zeit nach einem anderen Investor gesucht, der ihnen mehr zahlt und 'Hillair Capital Management' aufkauft, sodass sie nicht mehr mit ihnen arbeiten müssen",heißt es in einem Gerichtsdokument. Die Firma soll mit den Kardashians 160 Millionen Euro Verlust gemacht haben und den drei Frauen nun Betrug, Vertragsbruch und Täuschung vorwerfen. Schon im Juni 2012 und Juli 2014 sollen Anwälte eingeschaltet worden sein. Ob Kim, Khloe und Kourtney am Ende wegen ihrer Management-Strategie für den Millionen-Verlust aufkommen müssen, wird das Gericht klären müssen. 

Unterdessen erreicht Kim Kardashian auf Instagram 64 Millionen Nutzer, die ihr folgen.

Rubriklistenbild: © dpa

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