Familie nimmt Stellung

Nachtklubbesuch von Pistorius „unvernünftig“

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Oscar Pistorius ist wegen Mordes an seiner Freundin Reeva Steenkamp angeklagt.

Johannesburg - Die Familie von Oscar Pistorius hat den nächtlichen Fehltritt des Paralympics-Stars in einem Johannesburger Nachtklub in einer offiziellen Mitteilung als „unvernünftig“ bezeichnet.

Laut Medienberichten war der des Mordes an seiner Lebensgefährtin Reeva Steenkamp angeklagte Pistorius am Wochenende im VIP-Bereich des Klubs auffällig geworden.

Der 27-Jährige soll laut Zeugen „sturzbetrunken“ gewesen sein und habe Streit gesucht. Daraufhin sei er von den Türstehern an die Luft gesetzt worden. Pistorius leide „an einem sich immer weiter steigernden Gefühl von Einsamkeit und Entfremdung“, so die Familie. So seien zuletzt auch einige der unbedachten Handlungen und Entscheidungen zustande gekommen.

Die Vorwürfe eines Gastes, Pistorius habe ihn bewusst provoziert und angegriffen, wies die Familie in der Erklärung zurück. „Sich in einem öffentlichen Raum so wie diesem aufzuhalten und sich damit an einen Ort zu begeben, wo so eine Auseinandersetzung stattfinden könnte, war allerdings nicht gut durchdacht“, hieß es weiter.

Im Mordprozess gegen Pistorius sind die Schlussplädoyers in Pretoria für den 7. und 8. August angesetzt. Dem „Blade Runner“ wird vorgeworfen, Steenkamp am 14. Februar 2013 bewusst und vorsätzlich durch die geschlossene Badezimmertür erschossen zu haben. Der Angeklagte behauptet dagegen, er habe hinter der Tür einen Einbrecher vermutet und sich und Steenkamp schützen wollen.

SID

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