Sly Stone siegt vor Gericht

Obdachlose Musiklegende ist plötzlich Millionär

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Sly Stone bei den 48. Grammys im Jahr 2006. Der einst obdachlose Funk-Legende hat nach einem gewonnenen Prozess keine Geldsorgen mehr.

Los Angeles - Er prägte maßgeblich die Musik der 60er- und 70er-Jahre. Dann ging es mit Sly Stone bergab. Doch über Nacht schwimmt die Funk-Legende, die vor Kurzem noch ihn bitterer Armut lebte, in Geld.

Sly Stone gilt neben James Brown als einer der Pioniere der Funk-, Soul- und Rhythm and Blues-Musik. Der Musiker feierte als Sly & the Family Stone Riesenerfolge in den 60er- und 70er-Jahren, 1993 wurde er in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Zu dem Zeitpunkt war es bereits still geworden um den Musiker, der seit Jahrzehnten gegen die Drogensucht kämpft. Die Geldprobleme fingen spätestens 2009 an, als die Tantiemen seiner Hits wie "Everyday People" ausblieben, worauf Sly seinen früheren Manager Jerry Goldstein wegen Betruges anzeigte. Sylvester Stewart, so der eigentliche Name des 71-Jährigen, wurde mittellos, lebte in einem Auto, mit dem er in Los Angeles herumfuhr.

Über mehrere Jahre kämpfte er verbissen vor Gericht auch gegen die Plattenfirmen BMI, Sony und Warner. Jetzt bekam er endlich Recht - und schwimmt plötzlich in Geld. Fünf Millionen Dollar sprachen ihm die Richter zu - jeweils 2,5 Millionen von den Plattenfirmen und von Goldstein, wie tmz berichtet.

Bleibt zu hoffen, dass es die Funk-Legende jetzt auch künstlerisch wieder ganz nach oben schafft.

hn 

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