Gute Chancen für „The Revenant“

Die wichtigsten Oscar-Nominierungen: Gewinnt DiCaprio?

Leonardo DiCaprio
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Leonardo DiCaprio als Trapper Hugh Glass im Film "The Revenant - Der Rückkehrer".
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Cate Blanchett (links) und Rooney Mara sind für den Oscar als beste Haupt- bzw. Nebendarstellerin in dem Lesben-Drama "Carol" nominiert.
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Brie Larson spielt die Hauptrolle in "Room".

Los Angeles - Das Rachedrama „The Revenant“ und das Actionspektakel „Mad Max: Fury Road“ gehen mit zahlreichen Nominierungen ins Oscar-Rennen.

Der Film über den Rachefeldzug eines Abenteurers in der nordamerikanischen Wildnis wurde am Donnerstag in Los Angeles insgesamt für zwölf Oscars nominiert, unter anderem in der Königskategorie "Bester Film". Auch Regisseur Alejandro González Iñárritu und Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio sind Anwärter auf einen der begehrten Filmpreise. Hinzu kommen Nominierungen wie für die visuellen Effekte und den Schnitt.

Ebenfalls große Hoffnungen auf einen Oscar können sich der Endzeitfilm "Mad Max: Fury Road" mit zehn Nominierungen und der Weltraum-Streifen "Der Marsianer" mit sieben Nominierungen machen. In je sechs Kategorien nominiert sind Steven Spielbergs Agentenfilm "Bridge of Spies" und das lesbische Liebesdrama "Carol".

Die Kandidaten für den besten Film des Jahres sind neben "The Revenant", "Mad Max", "Der Marsianer" und "Bridge of Spies" auch der Entführungs-Thriller "Room", das Liebesdrama "Brooklyn", die Finanzkrisen-Tragikomödie "The Big Short" sowie das Drama "Spotlight", das sich um die Recherchen von US-Journalisten zum Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche dreht.

Für den Regie-Oscar sind neben George Miller („Mad Max: Fury Road“) und Alejandro G. Iñárritu („The Revenant“) auch Tom McCarthy für „Spotlight“, Lenny Abrahamson für „Room“ und Adam McKay für „The Big Short“ nominiert.

Als beste Hauptdarsteller gehen Leonardo DiCaprio, Matt Damon, Bryan Cranston, Eddie Redmayne und der Deutsch-Ire Michael Fassbender ins Rennen. In der Kategorie „beste Hauptdarstellerin“ sind es Cate Blanchett, Charlotte Rampling, Jennifer Lawrence, Saoirse Ronan und Brie Larson.

Bei den besten Nebendarstellern haben etwa Christian Bale, Tom Hardy und Sylvester Stallone („Creed - Rocky's Legacy“) Chancen. Bei den Frauen könnten Kate Winslet („Kate Winslet“), Jennifer Jason Leigh („The Hateful Eight“) oder Rooney Mara („Carol“) als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet werden.

Ein Deutscher hat Chancen auf den Oscar

Der deutsche Beitrag "Im Labyrinth des Schweigens", der es in die engere Auswahl für den Oscar für den besten fremdsprachigen Film geschafft hatte, ging bei den Nominierungen leer aus. Um den Auslands-Oscar konkurrieren stattdessen das ungarische Holocaust-Drama "Son of Saul", der jordanische Film "Theeb" über einen Beduinenjungen, das dänische Kriegsdrama "Krigen", der kolumbianische Abenteuerfilm "Der Schamane und die Schlange" und das französische Drama "Mustang".

Ein Deutscher könnte am Ende dann aber doch einen Goldjungen mit nach Hause nehmen: Patrick Vollrath ist mit seinem Kurzspielfilm „Alles wird gut“ in der Sparte „Live-Action-Kurzfilm“ nominiert. Der Vater-Tochter-Film „Alles wird gut“ gewann schon einen Studenten-Oscar.

Die Oscar-Trophäen werden am 28. Februar in Hollywood zum 88. Mal vergeben. Moderiert wird die Gala zum zweiten Mal vom US-Komiker Chris Rock. Im vergangenen Jahr gewann die Satire „Birdman“ des Regisseurs Alejandro González Iñárritu als bester Film.

dpa/afp

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