50 km vor dem Ziel gescheitert

Prinz William und Harry trauern um Antarktis-Abenteurer

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Sowohl Prinz William als auch sein Bruder Harry kamen zu der Beerdigung des Abenteurers.

London - Ein Abenteurer, der allein und ohne Unterstützung die Antarktis durchqueren wollte, hat die Reise nicht überlebt. Prinz William und sein Bruder erweisen ihm die letzte Ehre.

Henry Worsley (55) starb in einem Krankenhaus in der chilenischen Stadt Punta Arenas an Organversagen, wie seine Frau am Montag mitteilte. Schirmherr der Reise, mit der der Brite Geld für Veteranen sammeln wollte, war Prinz William (33).

Er und sein Bruder Harry (31) hätten in Worsley einen Freund verloren, teilte der zweite der britischen Thronfolge am Montag mit. „Er war ein Mann, der großen Mut und Entschlossenheit gezeigt hat, und wir sind unglaublich stolz, dass wir mit ihm in Verbindung standen.“

Am Freitag hatte Worsley, ein früherer Offizier, nach 71 Tagen und mehr als 1400 Kilometern allein in der Antarktis um Hilfe bitten müssen und war in ein Krankenhaus geflogen worden. Der zweifache Vater hatte den Südpol bereits passiert und dabei Temperaturen von 44 Grad Minus ertragen, vor ihm lagen nur noch knapp 50 Kilometer. Worsley war auf den Spuren des britischen Polarforschers Ernest Shackleton unterwegs.

Prinz William trauert in diesen Tag um einen Freund, doch Gerüchte lassen vermuten, dass er an anderer Stelle auch Grund zur Freude haben soll. Erwartet Herzogin Kate etwa Royal Baby Nummer 3?

Eduard Prinz von Anhalt: Ein 3. Baby für William und Kate?

dpa

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