Röhre oder Hippiehose: Die Jeans ist ein flexibler Klassiker

Beim Destroyed-Look sieht man der Jeans absichtlich ein bisschen Verschleiß an. Hier ein Modell von Gang (Bluse ca. 90 Euro, Jeans ca. 100 Euro). Foto: Gang
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Beim Destroyed-Look sieht man der Jeans absichtlich ein bisschen Verschleiß an. Hier ein Modell von Gang (Bluse ca. 90 Euro, Jeans ca. 100 Euro). Foto: Gang
Schlicht und praktisch ist die eher klassische Jeans wie hier von Brax (Jacke ca. 120 Euro, Bluse ca. 60 Euro, Hose ca. 110 Euro, Schuhe ca. 130 Euro). Foto: Brax
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Schlicht und praktisch ist die eher klassische Jeans wie hier von Brax (Jacke ca. 120 Euro, Bluse ca. 60 Euro, Hose ca. 110 Euro, Schuhe ca. 130 Euro). Foto: Brax
Die Jeans mit großem Schlag ist eher für die Freizeit gedacht, hier ein Modell von 7 For All Mankind (Hose 220 Euro). Foto: 7 For All Mankind
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Die Jeans mit großem Schlag ist eher für die Freizeit gedacht, hier ein Modell von 7 For All Mankind (Hose 220 Euro). Foto: 7 For All Mankind
Die Skinny-Jeans wie hier von Thomas Rabe lässt sich fast mit allem kombinieren (Jeans ca. 100 Euro). Foto: Thomas Rabe
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Die Skinny-Jeans wie hier von Thomas Rabe lässt sich fast mit allem kombinieren (Jeans ca. 100 Euro). Foto: Thomas Rabe
Die Jeans als Culotte wirkt gleichzeitig lässig und schick. Hier ein Beispiel von Sisley (Mantel 144 Euro, Shirt ca. 55 Euro, Kette ca. 33 Euro,Hose ca. 77 Euro, Schuhe 129 Euro). Foto: Sisley
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Die Jeans als Culotte wirkt gleichzeitig lässig und schick. Hier ein Beispiel von Sisley (Mantel 144 Euro, Shirt ca. 55 Euro, Kette ca. 33 Euro,Hose ca. 77 Euro, Schuhe 129 Euro). Foto: Sisley
Eine cleane Färbung hat diese Jeans von Marc Cain (Pumps ca. 300 Euro, Tasche 329 Euro, Hose ca. 150 Euro). Foto: Marc Cain
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Eine cleane Färbung hat diese Jeans von Marc Cain (Pumps ca. 300 Euro, Tasche 329 Euro, Hose ca. 150 Euro). Foto: Marc Cain
Ausgefranste Kanten wie bei dieser Jeans von Liu Jo sind momentan ein großes Thema (Hose ca. 200 Euro, Schuhe ca. 170 Euro). Foto: Liu Jo
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Ausgefranste Kanten wie bei dieser Jeans von Liu Jo sind momentan ein großes Thema (Hose ca. 200 Euro, Schuhe ca. 170 Euro). Foto: Liu Jo
Einen eher klassischen Schnitt hat diese Hose von Betty Barclay - einen sommerlichen Look bringen die gekrempelten Beine (Hose ca. 100 Euro). Foto: Betty Barclay
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Einen eher klassischen Schnitt hat diese Hose von Betty Barclay - einen sommerlichen Look bringen die gekrempelten Beine (Hose ca. 100 Euro). Foto: Betty Barclay

Robust, alltagstauglich, schlicht - die Jeans ist ein Klassiker, den fast jeder im Schrank hat. Dabei ist die einstige Arbeitshose so vielfältig, dass sie zu fast jedem Stil passt. Ein Überblick.

Stuttgart (dpa/tmn) - Es begann schlicht und staubig: Es sollte ein Stoff sein, der den Entbehrungen des Goldgräber- und Wild-West-Lebens standhält, robust und praktisch. Die erste Denimware hatte wenig Glamourfaktor.

Sie bestand aus strapazierfähigem Baumwollgewebe, war mit Nieten versehen und schlicht blau gefärbt. Doch seitdem hat die Jeans eine erstaunliche Evolution hingelegt. In der Freizeitgarderobe findet sie ebenso ihren Platz wie als Party-Outfit, Hippie-Accessoire oder Rockerröhre.

Der Klassiker: Die Ursprungsjeans ist die gerade geschnittene Five-Pocket-Jeans mit normaler Leibhöhe. Berühmtestes Beispiel: die Levi's 501. Katrin Friedrich von der Modeschule Kehrer in Stuttgart zählt die Kennzeichen auf: "Eingriffstaschen, zwei aufgesetzte Taschen im Rückenteil, Uhrentasche, Nieten und Patentknopf". Alle anderen Schnitte variieren diese Ur-Form etwa in Leibhöhe und Länge. Der Schnitt passt zu jedem, der es schlicht und praktisch mag.

Mom, Dad, Boyfriend: Was nach Familientreffen klingt, sind Abwandlungen der klassischen Geraden. Die Mom ist in Karottenform geschnitten, hat einen hohen Bund und sitzt locker an Bein und Gesäß. Dad- und Boyfriend-Jeans verlaufen eher gerade und sitzen normal (Dad) oder tief (Boyfriend) auf der Hüfte. Besonders reizvoll ist es, wenn Frauen die klassischen Männermodelle tragen. "Die Boyfriend ist bei fraulichen Hüften ganz gut", erklärt Stilberaterin Bianca Stäglich. Der lockere Schnitt umspielt füllige Gesäße und quetscht nicht so wie enge Modelle.

Die Freizeitjeans: Eine Hose für den Alltag: Das Beinkleid der Bootcut-Jeans ist unten etwas weiter geschnitten, damit auch Stiefelschäfte darunter passen. "Eine normale Bootcut sollte jeder im Schrank haben", findet Stilberaterin Stäglich. Extremere Varianten sind Flared-Jeans oder Schlaghosen, die besonders weit ausgestellt sind.

Der Allrounder: Genau das Gegenteil ist die momentan allseits präsente Skinny-Jeans. Hauteng geschnitten lässt sie sich mit fast allem kombinieren. "Eine Skinny mit dunkler Waschung ist auch im Büro gut zu haben", sagt die Stilberaterin. Caroline Klein vom Netzwerk Deutscher Mode- und Textildesigner nennt sie "die Unersetzbare". Momentan gibt es sie in High-Waist-Form, also mit hohem Bund. "Das macht das Bein schön lang", erklärt Klein den Vorzug dieses Schnittes.

Die Lässige: Ganz leger sind dagegen Baggy-Pants und Culotte. Die eine weit, lang und tief sitzend, die andere gerade geschnitten und mit weit schwingendem Saum in 3/4 oder 7/8 Länge. "Die Culotte kommt gerade wieder auf den Markt", beobachtet Designerin Klein. Mit ihren extrem weiten Beinen erinnert sie schon fast an einen Rock und wirkt deshalb zugleich lässig und schick. Wegen des kürzeren Schnittes empfiehlt Stäglich sie aber eher Frauen mit schlanken Fesseln.

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