Romantisch und sportlich: Das sind die Modethemen 2016

Helle Töne, fließende Stoffe - mit romantischen Stücken liegt man auch 2016 nicht verkehrt, hier ein Beispiel von eve in paradise (erhältlich ab Februar 2016: Pullover 160 Euro, Rock 185 Euro). Foto: eve in paradise
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Helle Töne, fließende Stoffe - mit romantischen Stücken liegt man auch 2016 nicht verkehrt, hier ein Beispiel von eve in paradise (erhältlich ab Februar 2016: Pullover 160 Euro, Rock 185 Euro). Foto: eve in paradise
Puristische Looks sind aus dem Modejahr 2016 nicht wegzudenken, hier ein Beispiel von VILA Clothing (ab März 2016 erhältlich: Kleid ca. 60 Euro). Foto: VILA Clothing
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Puristische Looks sind aus dem Modejahr 2016 nicht wegzudenken, hier ein Beispiel von VILA Clothing (ab März 2016 erhältlich: Kleid ca. 60 Euro). Foto: VILA Clothing
Sportlichkeit ist das übergreifende Thema in der Mode 2016. BRAX hat ein passendes Outfit im Angebot (ab Januar erhältlich: Jacke ca. 190 Euro, Pullover ca. 120 Euro, Hose ca. 100 Euro, Schuhe ca. 100 Euro). Foto: BRAX
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Sportlichkeit ist das übergreifende Thema in der Mode 2016. BRAX hat ein passendes Outfit im Angebot (ab Januar erhältlich: Jacke ca. 190 Euro, Pullover ca. 120 Euro, Hose ca. 100 Euro, Schuhe ca. 100 Euro). Foto: BRAX
70er Flair ist im kommenden Jahr in der Modewelt zu sehen, etwa bei mbyM (Kleid ca. 80 Euro). Foto: mbyM
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70er Flair ist im kommenden Jahr in der Modewelt zu sehen, etwa bei mbyM (Kleid ca. 80 Euro). Foto: mbyM
Ein bisschen Globetrotter zieht durch das Folklore-Thema im nächsten Jahr in die Mode ein, hier ein Beispiel von Only (ab März 2016 erhältlich: Hose ca. 30 Euro, Shirt ca. 17 Euro). Foto: Only
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Ein bisschen Globetrotter zieht durch das Folklore-Thema im nächsten Jahr in die Mode ein, hier ein Beispiel von Only (ab März 2016 erhältlich: Hose ca. 30 Euro, Shirt ca. 17 Euro). Foto: Only

Was tragen wir im kommenden Jahr? Langer Rock mit Turnschuhen oder romantische Kleider: Ein Experte nennt die fünf großen Trends. Von Folklore bis Zen-Purismus ist alles dabei.

Köln (dpa/tmn) - Das Modejahr 2016 ist längst kein großes Geheimnis mehr: Auf den Schauen blickte man bereits auf das kommende Jahr. Dabei sind fünf Themen maßgeblich.

Sie treten aber nicht als Gesamt-Look auf, sondern in Form einzelner Elemente. Der Mix sei das Spannende, erklärt Gerd Müller-Thomkins vom Deutschen Mode-Institut (DMI). Er beschreibt die fünf wichtigsten Strömungen im kommenden Jahr:

70er Jahre: Die verwaschenen Schlaghosen, der Häkel-Poncho, der Schlapphut, die weiße Bluse mit Spitzenkragen und Wildlederelemente - all das sind Details der 70er Jahre in der Mode, die 2016 zu sehen sein werden. Dazu gehören natürlich auch Plateauschuhe.

Romantik: Hier treten unter anderem die Kleider und Röcke in den Vordergrund, etwa mit Spitze, Häkelelementen und bestickten Materialien. Transparenz spielt eine große Rolle, außerdem Chiffon und Rüschen. "Der romantische Look zitiert letztlich eine gewisse Verspieltheit." Bei den Farben dominieren Pastelltöne.

Zen-Purismus: Reduzierte, klare Linien, kastige Schnitte, mehr Weite, das macht dieses Thema aus. "Es geht letztlich um Einfachheit, um Reduktion." Es ist ein moderner, urbaner und praktischer Look, der im Gegensatz zur Romantik eine gewisse Strenge hat.

Folklore:Bei diesem Thema stehen Einflüsse aus anderen Kulturen im Vordergrund, typische Musterungen etwa, die einen ethnischen Look haben. Außerdem eine Rolle spielen Handwerkliches wie Strick, Batik, Pumphosen. "Es ist ein One World-Mix."

Sportswear:Dies ist laut Müller-Thomkins das übergreifende Thema für das Jahr 2016: "Die Sportswear ist nirgendwo wegzudenken." Die Alltagsmode enthält funktionelle und sportive Kleidungsstücke - Sandaletten etwa, die eigentlich aus dem Trekking-Bereich kommen. Dazu gehören außerdem Kunstfasern, die schnell trocknen und leicht waschbar sind. Und Turnschuhe dürfen hier nicht fehlen.

Am Ende geht es darum, die Themen richtig zu mischen. Das geht zum Beispiel so: Zum transparenten langen Rock (Romantik) kommen weiße Turnschuhe (Sportswear) und ein oversized Schlabber-Pulli (70er). Oder die Turnschuhe werden mit Jeans und Sakko kombiniert. Hybrid muss es sein, alles in Reinkultur sehe nämlich überzogen aus, erklärt der Modeexperte. "Da fehlt der Bruch."

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