Sambaschulen begeistern mit opulenter Show in Rio

Die Sambaschule Mangueira begeistert mit fantasievollen Kostümen. Foto: Marcelo Sayao
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Die Sambaschule Mangueira begeistert mit fantasievollen Kostümen. Foto: Marcelo Sayao
Pierrot im Rokoko-Kostüm. Foto: Luis Eduardo Perez
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Pierrot im Rokoko-Kostüm. Foto: Luis Eduardo Perez
Manche Tänzerinnen sind äußerst spärlich bekleidet. Foto: Antonio Lacerda
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Manche Tänzerinnen sind äußerst spärlich bekleidet. Foto: Antonio Lacerda
Eine Glitzerhaube für die strahlende Tänzerin. Foto: Marcelo Sayao
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Eine Glitzerhaube für die strahlende Tänzerin. Foto: Marcelo Sayao
Vegetabiles Outfit bei der Sambaschule Mangueira. Foto: Antonio Lacerda
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Vegetabiles Outfit bei der Sambaschule Mangueira. Foto: Antonio Lacerda
Die Sambaschule Imperatriz Leopoldinense setzt auf Dschungel-Feeling. Foto: Luis Eduardo Perez
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Die Sambaschule Imperatriz Leopoldinense setzt auf Dschungel-Feeling. Foto: Luis Eduardo Perez
Die Golden Boys von Rio. Foto: Luis Eduardo Perez
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Die Golden Boys von Rio. Foto: Luis Eduardo Perez
Wie aus einer anderen Welt: Tänzer im futuristischen Design. Foto: Luis Eduardo Perez
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Wie aus einer anderen Welt: Tänzer im futuristischen Design. Foto: Luis Eduardo Perez

Von Krise und Zika-Angst keine Spur: Die Sambaschulen haben beim Höhepunkt des Karnevals in Rio eine Show der Superlative geliefert.

Rio de Janeiro (dpa) - Riesige Adler, goldener Regen, fantasievolle Wagen, opulente Kostüme und Tausende Tänzer: Mit einer gigantischen Show haben die zwölf besten Sambaschulen Rio de Janeiros bis Dienstagfrüh um den Titel des Karnevalsgewinners 2016 gerungen.

Vor mehr als 70 000 Zuschauern im Sambódromo begeisterte als letzte Gruppe die 1928 gegründete Schule Mangueira mit einer Hommage an die brasilianische Sängerin Maria Bethânia, die seit 50 Jahren auf der Bühne steht.

Am Mittwoch wird von einer Jury der Gewinner gekürt, am Samstag erfolgt die große Sieger-Parade der sechs besten Sambaschulen. Mangueira ist mit 18 Titeln eine der erfolgreichsten Schulen der Stadt und schickte mehr als 4000 Tänzer und mehrere riesige Wagen in die Arena. Bis zum Morgengrauen zogen die Sambaschulen durch die 700 Meter lange, vom Architekten Oscar Niemeyer geplante Arena, in der bei den Olympischen Spielen im August unter anderem der Zieleinlauf des Marathons zu sehen sein wird.

Trotz der Sorge um das sich ausbreitende, von Moskitos übertragene Zika-Virus und der tiefen Rezession im fünftgrößten Land der Welt ließen sich die Menschen die Freude am Höhepunkt des Karnevals nicht nehmen. Wegen der Wirtschaftskrise gab es aber dieses Mal weniger Sponsorenzuschüsse, weshalb auch die Sambaschulen zum Sparen gezwungen sind. Doch im Sambódromo war davon nichts zu spüren.

Neben dem weltbekannten Sambakarneval, der die Arena dank der vielen Trommler mit heißen Rhythmen erschallen ließ, gibt es in diesem Jahr mehr als 600 Umzüge in der ganzen Stadt - vom kleinen Hundekarneval über Nachbarschaftsumzüge bis hin zu großen Musikpartys an den Stränden von Copacabana und Ipanema. In ganz Rio wurden 25 500 Chemie-Klos aufgestellt, trotz der Zika-Sorgen rechnete die Stadt mit rund einer Million Touristen und knapp 700 Millionen Euro Umsatz. Die Hotels waren zu 85 Prozent ausgebucht.

Infos zum Auftritt von Mangueira

Bericht Agencia Brasil

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