Schmutz und Talg: Was Aktivkohle in Kosmetika bewirken soll

Auch in Zahnpasta ist Aktivkohle enthalten. Foto: Arno Burgi
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Auch in Zahnpasta ist Aktivkohle enthalten. Foto: Arno Burgi

Aktivkohle ist Bestandteil einiger kosmetischer Produkte. Sie kommt zum Beispiel in Masken und Zahnpasta zum Einsatz. Aber wozu?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - In vielen Kosmetika ist Aktivkohle enthalten. Aber warum eigentlich? Und was ist so genannte Aktivkohle?

Sie ist eine durch Erhitzen etwa von Holz oder anderen organischen Substanzen unter Luftabschluss gewonnene Form von Kohle. Das erklären die Experten der Zeitschrift "Öko-Test" (Ausgabe 1/2016). Durch Reaktion mit Chemikalien oder Gasen werde sie aktiviert. Die besondere Eigenschaft: Aktivkohle hat ein hohes Adsorptionsvermögen, kann also Stoffe an sich binden.

In Kosmetika wird sie unter anderem wegen dieser adsorbierenden Wirkung eingesetzt - um etwa Schmutz und überschüssigen Talg zu binden. Allerdings sei bisher nicht ausreichend wissenschaftlich nachgewiesen, ob die Aktivkohle in Kosmetik tatsächlich wie gewünscht wirke, so die "Öko-Test". Sie hat aktuell 15 Produkte mit Aktivkohle getestet. Das Ergebnis war durchwachsen - etwa, weil manche Produkte bedenkliche Inhaltsstoffe enthielten.

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