Strafe nun rechtskräftig

Strafbefehl: Rapper Bushido muss zahlen

Das Berliner Landgericht verurteilt Bushido zu 135 000 Euro
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Rapper Bushido muss eine hohe Geldstrafe wegen Steuerhinterziehung zahlen.

Berlin - Wegen Steuerhinterziehung muss der Rapper Bushido eine Geldstrafe von 135.000 Euro zahlen. Ein Strafbefehl gegen ihn sei rechtskräftig geworden, sagte die Sprecherin des Berliner Landgerichts, Lisa Jani, am Mittwoch.

Zum Inhalt des Strafbefehls machte sie mit Verweis auf das Steuergeheimnis keine Angaben. Zuerst hatte die „Bild“-Zeitung berichtet.

Die Staatsanwaltschaft hatte den Strafbefehl nach jahrelangen Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung beantragt. Da Bushido keinen Einspruch erhob, wurde die Strafe nun rechtskräftig. Andernfalls wäre es zu einem öffentlichen Strafverfahren gekommen.

Die Geldstrafe setzt sich aus Tagessätzen zusammen, die nach den persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen berechnet werden. Wie viele Tagessätze bei Bushido zugrunde gelegt wurden, sagte die Sprecherin nicht. Sie bestätigte aber, dass es mehr als 90 sind. Damit gilt der Musiker als vorbestraft.

Nähere Angaben wurden nicht gemacht, weil man daraus auf die Höhe des Einkommens schließen könnte - dies sei aber durch das Steuergeheimnis geschützt, sagte die Sprecherin.

dpa

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