Thatchers legendäre Handtasche versteigert

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Die Handtasche war das Markenzeichen der "Eisernen Lady"

London - Ein Mann aus Zypern hat eine der legendären Handtaschen der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher ersteigert. Die Tasche galt als Markenzeichen der "Eisernen Lady".

Das Ergebnis war eher enttäuschend: Der frühere konservative Politiker und Thatcher-Stellvertreter Jeffrey Archer hatte die Auktion organisiert und einen Erlös von bis zu 100.000 Pfund erwartet. Ein Mann aus Zypern konnte die schwarze Handtasche aber schon für einen Preis von 25.000 Pfund (28.200 Euro) erstehen, teilte das Auktionshaus Christie's mit.

Das Geld kommt wohltätigen Zwecken zugute. Die Handtasche war zur Regierungszeit der “Eisernen Lady“ zum Markenzeichen Thatchers geworden. Edwina Corrie, einst Ministerin im Kabinett Margaret Thatchers, sagte der BBC: “Die Tasche war kein Schutz für sie, sie war eine Waffe.“ Die Tasche habe eine Aussage gehabt: “Ich bin der Boss, ich bin am Ruder. Ich habe die Macht und die Kontrolle“, sagte die Ex-Ministerin. In Großbritannien wurde während der Thatcher-Ära der Begriff “handbaging“ geprägt - was übersetzt soviel heißt wie jemanden abkanzeln. Die nun versteigerte schwarze Ledertasche der Marke Aprey's war 30 Jahre lang im Besitz der “Iron Lady“. Die heute 85-Jährige trug sie unter anderem bei einem Gipfeltreffen mit US-Präsident Ronald Reagan.

Angela Merkel und ihre Handtaschen

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dpa

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