Makabrer Schlagerbarde

Totenkopf-Heino: Das bin ich in 30 Jahren

Heino
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Schlagerbarde Heino (rechts) mit seinem zukunftsweisenden Selbstporträt.

Nürnberg - Macht er jetzt auf Grusel-Rocker? Mit einem Emblem, das ihn selbst als Totenkopf mit blonden Haaren und Sonnenbrille zeigt, will Volksmusik-Star Heino künftig auftreten.

Der 75-Jährige scheut auf der Suche nach einem neuen Image als Rocker auch vor martialischer Symbolik nicht zurück. Sein neues, ziemlich makabres Selbst-Porträt stellte Heino am Donnerstag in Nürnberg vor: „So sehe ich in 30 Jahren aus. Ich kann mich damit gut identifizieren. Das ist ja jetzt auch mein neues Markenzeichen auf der Bühne“, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Heino versucht seit einiger Zeit, seine Fans in Rockerkluft und mit rockigen Rhythmen zu begeistern. 2013 hatte er bereits ein nicht unumstrittenes Album mit Coverversionen deutschsprachiger Rockmusiker veröffentlicht. Als nächstes plant er, einige seiner alten Volksmusik-Hits wie "Schwarz-braun ist die Haselnuss" in ähnlicher Stilistik aufzunehmen.

Das neue Symbol ziert auch Hunde-Halsbänder einer Heino-Kollektion, die der Sänger auf der Nürnberger Heimtiermesse Interzoo vorstellte. Auch auf Fressnäpfen für die Vierbeiner soll der Schlagersänger-Schädel zu sehen sein. Na, wenn Waldi und Co. da mal nicht der Appetit vergeht...

Heino wählt den Hund nach der Musik

Hundefreund Heino macht bei seinem Messe-Auftritt in Nürnberg zugleich klar, wie wenig er vom Trend zu kleinen, pflegeleichten Hunden hält. Bei ihm käme ein solcher Hund jedenfalls nicht ins Haus, sagte er. „Als Volksmusikinterpret kann man sich vielleicht einen kleinen Hund halten. Aber als Rocker geht nur ein großer rockiger Hund“ sagte er.

dpa

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