US-Rapper in Privat-Insolvenz

Wegen Sexvideo: 50 Cent muss Millionenstrafe zahlen

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US-Rapper 50 Cent wird zur Kasse gebeten.

New York - Der US-Rapper 50 Cent ist im Prozess um ein Sexvideo zu einer weiteren Millionenstrafe verurteilt worden.

Ein Geschworenengericht in New York entschied am Freitag, dass der 40-Jährige der Frau, die in dem Video zu sehen war, zwei Millionen Dollar (1,8 Millionen Euro) Schadenersatz zahlen muss. Mitte Juli war er bereits zur Zahlung von fünf Millionen Dollar Schmerzensgeld an Lastonia Leviston verurteilt worden und hatte deswegen Privatinsolvenz angemeldet.

50 Cent nutzte das im Jahr 2009 veröffentlichte Video, um sich über seinen Rapperkollegen Rick Ross lustig zu machen, der ein gemeinsames Kind mit Leviston hat. Das Gericht sah durch die Veröffentlichung die Rechte der Frau verletzt. Leviston, deren Anwälte ursprünglich eine Entschädigung von 15 Millionen Dollar gefordert hatten, sagte nach dem Urteil, sie fühle sich durch die Entscheidung bestätigt. "Ich hoffe, er hat seine Lektion gelernt", sagte sie der Zeitung "Daily News".

50 Cent, mit bürgerlichem Namen Curtis James Jackson III., wuchs in New York in armen Verhältnissen auf. Er handelte bereits als Zwölfjähriger mit Drogen und verbüßte mehrere kurze Gefängnisstrafen, ehe er für eine Musikkarriere entdeckt wurde. Bekanntheit erlangte er mit dem Album "Get rich or die tryin'".

AFP

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