Schauspielerin spielt Kanzlerin

Veronica Ferres ist Merkel-Fan

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Veronica Ferres darf Bundeskanzlerin spielen.

Berlin - Als Politikerin wäre sie eine Fehlbesetzung, sagt Veronica Ferres von sich selbst. In ihrem neuesten TV-Film spielt sie dennoch eine fiktive Bundeskanzlerin. Die echte beeindruckt sie sehr.

Es zeichne Merkel aus, "dass sie angesichts einer Katastrophe oder eines Problems nicht überstürzt reagiert, sondern erst einmal alle Fakten gründlich abwägt", sagte Ferres der Zeitschrift "TV Spielfilm". Die Kanzlerin seziere ein Problem, bis sie "zum Kern der Sache" vordringe - diese "große Qualität" hätten einige männliche Kollegen Merkels nicht.

Im realen Leben aber wäre sie nach eigener Einschätzung "die schlechteste Politikerin, sie man sich nur vorstellen kann". Sie sei "emotional, intuitiv, impulsiv" und deshalb für den Job ungeeignet, urteilte die 49-Jährige über sich selbst.

Ferres ist in dem Sat.1-Fernsehfilm "Die Staatsaffäre" (2. September) als fiktive Bundeskanzlerin zu sehen, die sich einen Seitensprung mit dem französischen Präsidenten erlaubt. Die Dreharbeiten haben ihr gefallen: "Zum Beispiel mit Motorradeskorte durch die Stadt zu fahren. Kaum ist man ausgestiegen, wird einem alles Unwichtige abgenommen, damit man sich aufs Wesentliche konzentrieren kann", sagte Ferres.

afp/dpa

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