Mode mit Motiven aus der Küche und mit scharfen Kurven

Bertrand Guyon zieht eine bunte Küchen-Show auf. Foto: Christophe Petit Tesson
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Bertrand Guyon zieht eine bunte Küchen-Show auf. Foto: Christophe Petit Tesson
Bertrand Guyon hat den Tisch reich gedeckt. Foto: Christophe Petit Tesson
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Bertrand Guyon hat den Tisch reich gedeckt. Foto: Christophe Petit Tesson
Küchenfee... Foto: Christophe Petit Tesson
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Küchenfee... Foto: Christophe Petit Tesson
Der französische Designer Christian Louboutin und Carla Bruni-Sarkozy auf dem Weg zur Schiaparelli-Show. Foto: Christophe Petit Tesson
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Der französische Designer Christian Louboutin und Carla Bruni-Sarkozy auf dem Weg zur Schiaparelli-Show. Foto: Christophe Petit Tesson
Hummer - kann man tragen. Foto: Christophe Petit Tesson
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Hummer - kann man tragen. Foto: Christophe Petit Tesson
Mit zwei kleinen Kirschen verziert: Schiaparelli bei der Fashion Week in Paris. Foto: Christophe Petit Tesson
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Mit zwei kleinen Kirschen verziert: Schiaparelli bei der Fashion Week in Paris. Foto: Christophe Petit Tesson
Betont die Schultern. Foto: Hendrik Ballhausen
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Betont die Schultern. Foto: Hendrik Ballhausen
Die italienische Designerin Donatella Versace in Paris. Foto: Hendrik Ballhausen
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Die italienische Designerin Donatella Versace in Paris. Foto: Hendrik Ballhausen

Teller und Tassen als Elemente für die edle Abendrobe? In Paris wollen die Designer schon zum Start der prunkvollen Haute-Couture-Schauen mit originellen Ideen punkten.

Paris (dpa) - Mode als reich gedeckter Tisch: Mit Motiven aus der Küche hat Bertrand Guyon, Chefdesigner des Modehauses Elsa Schiaparelli, in Paris seine Haute-Couture-Kollektion für Frühjahr/Sommer 2016 präsentiert.

Die Gäste saßen am Montag neben hohen weißen Regalen, gefüllt mit rustikal angehauchtem Tischgeschirr. Die vorgeführten Kleider trugen Teller, Früchte und Tassen als Muster. Aber auch Schmetterlinge, Hummer und Herzen - Guyon griff dabei surrealistische Motive der Modehausgründerin Elsa Schiaparelli (1890-1973) auf.

Was schrill klingt, erwies sich als klasse Idee: Die Entwürfe waren fein gearbeitet mit perfekt aneinandergesetzten Stofflagen in Patchwork-Technik aus wunderbaren Materialien. Seide und rohes Leinen glänzten durch einen goldigen Schimmer. Über einem auf ein langes Abendkleid gewürfelten Frühstücksgeschirr breitete sich eine Lage Chiffon. Andere Entwürfe lehnten sich an eine "Küchentuch"-Optik an. Auch hier machte die Verarbeitung die Roben jedoch abendtauglich.

Die Designerin Donatella Versace (60) hatte bereits am Sonntagabend zur Eröffnung der Schauen der Hohen Schneiderkunst allerlei Kurven gezeigt. Die Italienerin schickte rasant geschnittene Entwürfe in Sanduhr-Silhouette über den Laufsteg. Um Kleider und Jacken wanden sich Bänder, Drapierungen, aufgestickte wellenförmige Linien und Gurte. Viele Kleider waren sehr kurz und wirkten durch auffallende Leuchtfarben - kontrastiert zu Schwarz oder Weiß - als Hingucker. Sportivere Entwürfe wie weiße Anzüge mit Steghosen und neongelben Gürteln erschienen den Trägerinnen wie auf die Figur gegossen.

Versace wollte offenkundig den weiblichen Körper zelebrieren und hatte statt dünner Magermodels auch einige Mannequins mit betont runden Formen angeheuert. Die Schauen dauern noch bis zum kommenden Mittwoch (27.1.), die Messe schließt am Donnerstag. 

Kalender der Schauen

Website Schiaparelli

Website Versace

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