Dokumentarfilm

"Where To Invade Next": Michael Moore als Ideensammler

Michael Moore sucht in "Where to invade next" nach Lösungen für US-amerikanische Probleme - und bereist dafür andere Länder. Foto: Falcom Media/dpa
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Michael Moore sucht in "Where to invade next" nach Lösungen für US-amerikanische Probleme - und bereist dafür andere Länder.

Berlin - Michael Moore, den in den USA nicht wenige als Nestbeschmutzer ansehen, liebt sein Land. Daraus hat der wohl berühmteste Dokumentarfilmer seiner Generation nie ein Hehl gemacht. Aber dieses Land ist laut Moore nicht mehr so großartig, wie es vielleicht sein könnte.

Amerika wurde in vielen Bereichen einfach abgehängt. Und so ist Moore für seinen Film "Where To Invade Next" auf dem Flugzeugträger USS Ronald Reagan (welch eine Ironie) zunächst nach Europa gereist, um, angetrieben von einem "verrückten Optimismus", Ideen für ein besseres Amerika zu sammeln.

Die Themen sind gewichtig: Es geht um das Schulsystem, Arbeitermitbestimmung, Gefängnisse, Drogenpolitik, Ernährung, Gleichberechtigung oder Bildung. Mit viel Humor, Einfallsreichtum und nur wenig Zynismus hat Michael Moore daraus einen sehr unterhaltsamen Dokumentarfilm gemacht, der nicht nur die Amerikaner auf neue Ideen bringen könnte.

(Where To Invade Next, USA 2015, 110 Min., FSK ab 0., von und mit Michael Moore)

dpa

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