Star wider Willen

Yvonne Catterfeld: Das war gut in der DDR

Yvonne Catterfeld will kein Star sein. Foto: Britta Pedersen
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Yvonne Catterfeld will kein Star sein.

Berlin/Hamburg - Die Schauspielerin und Sängerin Yvonne Catterfeld (36), zu DDR-Zeiten in Erfurt geboren, setzt auf ein Gefühl der Gemeinschaft, das sie aus ihrer Kindheit kennt.

"Es gab teilweise mehr Gemeinschaftsgeist als heute, weniger Ellenbogen. Daher habe ich mich in meiner Heimatstadt Erfurt in Familie, Schule und auch sonst immer sehr mit anderen verbunden gefühlt", sagte die Bambi-Gewinnerin des Jahres 2015 der Deutschen Presse-Agentur. "Zu dieser Solidarität, wie man es damals nannte, bin ich mittlerweile zurückgekehrt." Sie liebe es, gemeinsam mit Arbeitskollegen oder Freunden etwas zu erreichen.

"Ein Star möchte ich nicht sein", erklärte Catterfeld. Dennoch sei es ihr mit 15 Jahren extrem wichtig gewesen, aus Erfurt auszubrechen und eigene Wege zu beschreiten. "Das Showgeschäft empfinde ich als die große Welt - die ich aber zwischendurch für mein Privatleben gern verlasse", gestand die Künstlerin.

Catterfeld ist an diesem Montag und Mittwoch (jeweils 20.15 Uhr) im ZDF-Zweiteiler "Die Pfeiler der Macht" zu sehen. In der Ken-Follett-Verfilmung spielt sie unter der Regie von Christian Schwochow ("Der Turm") eine amerikanische Sängerin, die mit ihrem Ehemann ins London der viktorianischen Ära reist. In prächtigen zeitgerechten Kleidern singt sie dabei zwei klassische Lieder. Weitere Mitwirkende sind Dominic Thorburn, Laura de Boer, Rolf Hoppe und Axel Milberg.

dpa

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