„Musikantenstadl“

Andreas Gabalier will nicht den Andy Borg geben

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Andreas Gabalier will den Job von Andy Borg nicht haben.

Wien - Für Andy Borg ist Schluss beim „Musikantenstadl". Musikstar Andreas Gabalier kann das nicht verstehen - und will Borg auch keineswegs beerben.

„Das ist für mich nicht denkbar“, sagte der „Volks-Rock'n'Roller“ (30) der Nachrichtenagentur APA am Mittwoch. „Das hat mich nie gereizt und würde mich auch nicht reizen.“ Seine eigene Musik habe sich in eine ganz andere Richtung entwickelt.

Viel Verständnis für die Entscheidung von ARD, ORF und SRF, das Volksmusik-Format für eine jüngere Zielgruppe neu aufzustellen, hat der Österreicher nicht. „Es vergeht keine Woche, wo ich nicht bei einem Fernsehsender bin und alle erklären, wir müssen jünger werden. Warum?“. Schließlich habe der „Musikantenstadl“ immer ein Millionenpublikum. „Ich glaube nicht, dass man so erfolgreiche Geschichten krampfhaft radikal ändern muss. Ein bisschen verändert es sich ja ohnehin mit der Zeit.“

Wie ein jüngerer „Musikantenstadl“ aussehen könnte, kann sich der gebürtige Grazer nicht vorstellen: „Damit würde man wahrscheinlich die traditionellen „Musikantenstadl“-Seher verschrecken. Wenn ich denen meine Volks-Rock'n' Roll-Show anbiete, schalten die wahrscheinlich weg“, gab er zu bedenken.

Auch wenn Gabalier keine Ambitionen auf Borgs Moderatoren-Job hat, will er doch zumindest bei dessen Abschiedsshow auftreten, die am 27. Juni im kroatischen Pula steigen soll. „Da bin ich nach zwei Jahren wieder einmal dabei, weil es dort einfach begonnen hat und man solche Sachen auch nicht vergisst.“

Der 54-jährige Borg moderiert den „Musikantenstadl“ seit 2006. Als Kandidaten für seine Nachfolge wurden neben Gabalier auch die Schlagersängerin Helene Fischer oder der Volksmusiker Stefan Mross genannt. Der „Musikantenstadl“ ist eine der ältesten TV-Shows in Deutschland, er läuft als Eurovisionssendung auch in Österreich und der Schweiz.

dpa

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