"Gibt keine Krise"

ARD: Wir sparen nicht am Tatort

München - Die ARD hat einen Bericht über angeblich geplante Kürzungen am Tatort zurückgewiesen. Es gebe keine Sparmaßnahmen bei der beliebten Krimireihe.

Die ARD weist Berichte über eine angebliche Krise beim „Tatort“ scharf zurück und will an noch mehr Feiertagen neue Folgen der Kultreihe zeigen. „Beim erfolgreichsten Krimi im deutschen Fernsehen gibt es weder eine Krise, noch werden wir die Anzahl der Erstausstrahlungen beim „Tatort“ und beim „Polizeiruf 110“ reduzieren“, sagte Programmdirektor Volker Herres laut ARD-Mitteilung vom Donnerstag.

Herres reagierte auf Artikel der „Bild“-Zeitung, die von Kürzungen bei der Krimireihe berichtet hatte. „Im Gegenteil, wir produzieren seit 2013 sogar zusätzlich mit Hilfe der ARD Degeto einen „Weihnachts-Tatort“. Ab 2015 werden wir an Feiertagen, auf denen bisher Wiederholungen liefen, sogar vier zusätzliche (...) „Tatorte“ zeigen.“

Beim Sonntagskrimi werde die Anzahl der Erstausstrahlungen nicht reduziert, erläuterte eine Sprecherin der ARD-Programmdirektion: „Das Erste zeigt jedes Jahr zwischen 43 und 48 Sonntagskrimi-Premieren. Auch 2014, einem Jahr mit großen Sportereignissen wie der Fußballweltmeisterschaft, zeigt Das Erste 43 Krimi-Erstausstrahlungen.“ Voriges Jahr seien es 44 Premieren gewesen.

dpa

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