"Summer of Peace"

Arte zeigt Sternstunden der Friedensbewegung

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John Lennon im November 1966, der Ex-Beatle galt als Schuljunge in Liverpool als "frecher Hund" und Klassenclown. Der Kulturkanal Arte zeigt im Juli die Sternstunden der Friedensbewegungen.

Hamburg - Angesichts der Konflikte in der Ukraine, in Syrien und im Irak macht sich Arte im „Summer of Peace“ für den Frieden stark. Gezeigt werden Sternstunden der Friedensbewegung.

Woodstock, John Lennon und das Musical „Hair“: Der deutsch-französische Kulturkanal Arte spürt in „Summer of Peace“ vom 18. Juli bis zum 23. August den Friedensbewegungen des 20. Jahrhunderts nach. Gezeigt werden Klassiker des Anti-Kriegs-Films, vom Epos „Der schmale Grat“, Scorseses „Kundun“ und dem Drama „Die durch die Hölle gehen“ über die Komödie „Good Morning, Vietnam“ bis hin zum Musicalfilm „Hair“, teilte Arte am Donnerstag in Hamburg mit. Durch das Programm führt „Tagesschau“-Sprecherin Linda Zervakis.

Konzerte und Dokumentationen

In Konzertaufnahmen und Dokumentationen sind Musik-Ikonen wie Bob Marley und Lee Scratch Perry, die Folksängerin Joan Baez, Paul Simon und der psychedelische Sound der Doors zu erleben, deren Film „Feast of Friends“ erstmalig im deutschen Fernsehen gezeigt wird. Nicht fehlen dürfen natürlich John Lennon, dessen letztes aufgezeichnetes Konzert gezeigt wird, sowie Bob Dylan und George Harrison, die von Martin Scorsese dokumentarisch-filmisch verewigt wurden.

Das Bedürfnis nach Frieden habe die Popkultur der vergangenen Jahrzehnte auf vielen Ebenen geprägt - doch das Verhältnis zwischen Pop und Politik habe sich inzwischen stark verändert, wie zwei Dokumentationen zeigen sollen: In „Give Peace a Chance“ werden die bekanntesten Friedenslieder in ihren zeitgeschichtlichen Kontext gesetzt, während „Peace'n'Pop“ aufzeigt, wie sich die popkulturellen Reaktionen gewandelt haben.

Europäische Serien werden teils erstmalig im deutschen Fernsehen gezeigt

Im Herbst setzt Arte weiterhin auf hochwertige europäische Serien wie „Gomorrha“ nach dem gleichnamigen Bestseller von Roberto Saviano oder der Krimiserie „Occupied“ aus der Feder des norwegischen Krimimeisters Jo Nesbø. Neben deutsch-französischen Koproduktionen wie „Die andere Heimat“ von Edgar Reitz oder Juliette Binoche in „Camille Claudel“ sind die deutschen Stars Anke Engelke in der Komödie „Einmal Hallig und zurück“ von Hermine Huntgeburth und Dieter Hallervorden in „Sein letztes Rennen“ zu sehen. Dokumentationen beleuchten zum 70. Jubiläum der Vereinten Nationen die schwierige Mission Weltfrieden, zur Weltklimakonferenz in Paris geht es um den Klimawandel und den Kampf gegen die Erderwärmung.

dpa

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