Ende der berühmten Fernsehshow

David Letterman verabschiedet sich mit Obamas Hilfe

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David Letterman und Barack Obama in der letzten Late-Night-Show

New York - Nach 33 Jahren hat der bekannte US-Talker David Letterman am Mittwoch seine letzte "Late Show" im Sender CBS moderiert. Besonderer und ziemlich witziger Gast: Barack Obama.

"Danke und gute Nacht", waren die Abschiedsworte des 68-Jährigen in seiner 6028. Sendung. Eröffnet wurde die Abschlussshow mit einer Überraschung für das Publikum: "Unser langer nationaler Alptraum ist zu Ende", sagten in Einspielern nacheinander die früheren US-Präsidenten George Bush, George W. Bush und Bill Clinton sowie der amtierende Staatschef Barack Obama.

"Danke für alles, Ihr habt mir alles gegeben", sagte Letterman seinen Fans. An der Abschlussshow waren auch Hollywoodstars wie Alec Baldwin, Steve Martin, Bill Murray und Jim Carrey beteiligt. Im Publikum saßen Lettermans Ehefrau Regina und sein elfjähriger Sohn Harry, denen der Moderator öffentlich sagte, wie sehr er sie liebe. Für das musikalische Finale im vollbesetzten New Yorker Ed-Sullivan-Theater sorgte die Rockband Foo Fighters.

Letterman hatte vor gut einem Jahr angekündigt, sich mit Ablauf seines zuletzt geltenden Vertrags als Late-Night-Moderator zurückzuziehen. Seine Sendung hatte er seit dem Jahr 1993 ununterbrochen präsentiert. Zuvor hatte er gut ein Jahrzehnt lang im Sender NBC auf einem eigenen Sendeplatz im Anschluss an die "Tonight Show" seines Idols Johnny Carson moderiert. Als nicht er, sondern Jay Leno Nachfolger Carsons wurde, wechselte Letterman von NBC zu CBS.

Late-Night-Show ist eine Institution im US-Fernsehen

Das Genre der Late-Night-Show - eine Mischung aus Promi-Talk, Musik und Standup-Comedy - ist eine Institution im US-Fernsehprogramm. Letterman gewann mit seinen Sendungen ein Dutzend Emmys, insgesamt wurden sie mehr als hundert Mal für den Fernsehpreis nominiert. Lettermans Markenzeichen waren seine bohrenden und oft unbarmherzigen Fragen. Der Moderator avancierte zum Vorbild von Late-Night-Talkern weltweit. In seine Fußstapfen soll im September der Komiker Stephen Colbert treten.

Barack Obama würdigte den Moderator in einem Tweet

Der US-Präsident schrieb: "Das Fernsehen wird ohne Dave nicht mehr so sein wie vorher."

dpa

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