Das war Tag 12

Dschungelcamp 2016: Sophia und Brigitte futtern und versagen

Kein Fall für Zwei: Sophia (l.) und Brigitte stoßen in der "Dschungel-Metzgerei" an ihre Grenzen.
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Kein Fall für Zwei: Sophia (l.) und Brigitte stoßen in der "Dschungel-Metzgerei" an ihre Grenzen.

Sydney – An Tag 12 des Dschungelcamp 2016 führt der Weg für Sophia und Brigitte in die "Dschungel-Metzgerei" - ein sternenloses Vergnügen. Im Camp rauchen die Köpfe wegen der "Penis-Affäre".

Fast zwei Wochen mussten Sophia und Brigitte im Dschungelcamp durchhalten, ehe die beiden Power-Frauen beim Essen endlich wieder so richtig zuschlagen können. In der "Dschungel-Metzgerei" warten an Tag 12 so einige deftige wie heftige Speisen: Kamellippen, fermentierte Soja-Bohnen, Truthahnhoden, Dschungelsülze und Witchetty-Maden.

Verzehren die Damen eine vorgegebene Mindestmenge jeder auf Eis gelegten Spezialität, gibt es Sterne. Problem an der Sache: Die Kandidatinnen müssen selbst abschätzen, wieviel ihre Portionen wiegen. Zusammen haben Sophia und Brigitte dann jeweils zwei Minuten Zeit, den Teller komplett zu leeren. Allerdings darf die zweite Camperin erst loslegen, wenn die Teamkollegin ihre Menge verputzt hat.

Daniel lädt die beiden Prüflinge zur fünfgängigen Mahlzeit ein, indem er sie wissen lässt: "Es gibt heute fünf landestypische Spezialitäten, die mal total lecker waren, allerdings nicht mehr so richtig sind. Aber alles genießbar und nahrhaft, sagt zumindest Dr. Bob." Und das ist ja immerhin der Arzt, dem die Stars vertrauen.

Dschungelcamp 2016: Sophia und die Kotz-Bohnen

Brigitte langt ordentlich zu.

Um den ersten Stern mitzunehmen, sollen 60 Gramm fermentierte Soja-Bohnen verspeist werden. "Es schmeckt nach Kotze", gönnt uns Sophia einen Einblick in ihr Innenleben. Dementsprechend verpassen die beiden Amazonen auch das erste kleine Erfolgserlebnis.

Brigitte tischt anschließend Truthahnhoden auf - hiervon müssten 150 Gramm verzehrt werden. Auch wenn Miss Nielsen immer wieder "Chicken, Chicken, Chicken" vor sich hinblubbert, bleibt ihnen auch der zweite Stern verwehrt.

Der dritte Gang könnte der Dschungel-Gang gleich zwei Sterne bescheren - wenn Sophia und Brigitte 200 Gramm Dschungelsülze verdrücken. Garniert ist diese Mahlzeit mit toten Mehlwürmern, Grillen und Kakerlaken. Als die zwei Minuten abgelaufen sind, ist der Teller noch lange nicht leer. Zwischenfazit: Nach aktuellem Stand gibt es an Tag 12 so einige hungrige Mäuler im Camp.

Dschungelcamp 2016: Vier Maden sind eine zu wenig

Lecker Kamellippe.

Mit den Witchetty-Maden wagen Sophia und Brigitte den nächsten Versuch. Für zwei Sterne sollten 50 Gramm der noch lebenden Tierchen verputzt werden. Zu viel für Frau Wollersheim, die klarstellt: "Lebende Tiere sind für mich eine Grenze. Ich kann keine Tiere töten." Also hängt alles allein an Brigitte, die vier Maden aufisst, nachdem sie ihnen den Kopf abgebissen hat. Pech für die Dänin: Sie hatte nur eine 44-Gramm-Portion aufgeladen - also bleibt das Duo sternenlos.

Letzte Chance: Kamellippe. Von dieser Delikatesse gilt es, 100 Gramm herunterzuschlingen. Sophia und Brigitte geben ihr Bestes - doch auch hier haben sie sich schon zu Beginn entscheidend verschätzt. Weil nur 85 Gramm auf dem Teller lagen, gehen sie letztlich komplett leer aus.

Brigittes Laune tut das keinen Abbruch. "Meine Freundin, ich bin super stolz auf dich. Du hast es probiert. Gute Teamarbeit", lobt sie Sophia. Andererseits: Nach so viel Fleischeinlagen genügen den beiden zum Abendessen sicher auch Reis und Bohnen.

Dschungelcamp 2016: Dumme Blicke von Thorsten und Jürgen

Negative Schwingungen im Lager.

Schon am Morgen ärgert sich Sophia mit negativen Energien herum. "Ich empfinde die beiden Jungs momentan als sehr anstrengend. Dumme Blicke, die sagen schon mehr als tausend Worte", lässt sie Helena an ihrem Kummer teilhaben. "Die beiden Jungs" sind natürlich Thorsten und Jürgen. Die "Fürstin" macht ihrer Läster-Schwester Mut: "Du gehst hier durch deine eigene Hölle. Wenn du da durch bist, dann bist du wirklich ein starker Mensch." Tschakka!

Thorsten kann mit dem Thema an sich wenig anfangen: "Ich glaube absolut an so einen Quatsch nicht." Doch dann verweist Jürgen auf den ersten Dschungelkönig: "Wie ich weiß, hat Costa Cordalis auch meditiert und hat deswegen das Ding hier gewonnen." Die Reaktion des "Legatinator": "Ach, stimmt ja und hat davon auch noch ein anderes Gesicht bekommen." Der Punkt geht an Thorsten, kasalla!

Dschungelcamp 2016: Sophias Probleme mit der Diva

Runde zwei zwischen den Dschungel-Damen und Thorsten läutet dann wiederum Sophia ein. "Ich habe schon das Gefühl, dass der Thorsten sich jetzt zurücklehnt. Er ist auch schon sehr Beauty bewusst und in dem Punkt ist er auch schon eine kleine Diva", nimmt sie den Mund voller als in der "Dschungel-Metzgerei". Nathalie stimmt zu: "Jetzt liegt er da auch faul rum und ist nicht mehr der Chef. Jetzt macht er das genauso, jetzt cremt der sich ein, jetzt schläft er, jetzt rasiert er sich - das muss ich doch jetzt auch nicht beurteilen." Tun wir dann wohl besser auch nicht.

Während der gemeinsamen Feuerwache kotzt sich die ehemalige Topmodel-Kandidatin dann bei Jürgen aus - über ihre Erfahrungen in der Klum'schen Show. "Wenn wir zum Beispiel Hunger hatten - aber wir haben ja eh nicht viel bekommen. Das war auch das Schlimmste: Essen", schnieft Nathalie: "Wir haben jeden Tag Fleisch, Fisch, Obst und so ein bisschen Salat bekommen. Jeden Tag! Jeden Tag dasselbe. Das war richtig schlimm. Wir durften auch nichts total Süßes oder Fettiges im Haus haben." Im Grunde nicht die schlechteste Vorbereitung auf den Dschungel.

Bei Helena hat es derweil gefunkt. Ihr Angebeteter ist einer der Ranger. "Ich träum' von dem heute Nacht. An dem hat mir alles gefallen. Ich habe so große Augen bekommen", säuselt die "Fürstin": "Was für ein Mann. So wie ich ihn mir immer vorgestellt habe. Das passiert mir selten. Very, very sexy man." Im Dschungeltelefon dankt sie dann auch RTL für die Auswahl der australischen Mitarbeiter: "Wo immer ihr die auch engagiert habt: Top! Top eingekauft, wirklich. Die sind ja echt Vollprofis. Ich war richtig high so ein bisschen!"

Dschungelcamp 2016: "Penis-Affäre" erreicht australischen Busch

Menderes und Sophia auf Schatzsuche.

Während Helena also aus dem Schwärmen gar nicht mehr herauskommt, jagen Menderes und die heutige Tausendsasserin Sophia den Schatz. Bei der "Schwammpresse" schlüpfen beide in Schwammanzug respektive -bikini und sollen so das Wasser aus einem Fluss aufsaugen, um ein Becken damit aufzufüllen - nur so kommen sie an den Schlüssel für die Schatzkiste. Und nach zuletzt drei Pleiten macht sich endlich mal wieder ein Duo mit Truhe auf den Weg ins Camp zurück.

Dort wartet eine echt fiese Frage. Es geht darum, welcher Fußballtrainer aktuell wegen der "Penis-Affäre" am Pranger stehen würde. Bei den Antwortmöglichkeiten Pep Guardiola und Stefan Effenberg sollte zumindest den sportinteressierten Z-Promis ein Licht aufgehen. Nathalie versteht dagegen nur Bahnhof: "Ich habe keine Ahnung. Ich kenne keinen!"

Gemeinsam entscheidet das Team, dass Bayern-Trainer Guardiola solche Schlagzeilen nicht zugetraut werden könnten und öffnet die "Effe"-Box. Richtige Antwort, denn Effenbergs aktueller Verein SC Paderborn 07 hat einen Stürmer entlassen, weil dieser im Trainingslager vor einer Dame blankgezogen haben soll. Für die Camper gibt's zur Belohnung vier Schokokekse, die rasch verputzt sind.

Dschungelcamp 2016: Briefe für Suppenkasper und Fröschlein

Wenig später wartet die zweite positive Überraschung des Tages auf die sieben verbliebenen Camper: Post von daheim! Der Brief von Jürgens bestem Kumpel sorgt für Lacher: "Hallo du hässlicher Suppenkasper, so wie du aussieht musst du im Fitnessstudio wieder ganz von vorne anfangen, du Hungerhaken." Dagegen verdrückt Helena beim Anblick eines selbstgemalten Bildes von ihrer Tochter ein paar Tränen.

Briefe aus der Heimat.

Sophia darf sich über liebe Worte ihres Mannes Bert Wollersheim freuen: "Hallo Liebling, ich vermisse dich tierisch, mein Fröschlein. Du weißt ich liebe dich wie verrückt. (…) Ich habe mich mal wieder neu in dich verliebt. In Gedanken bin ich immer ganz nah bei dir, nehme dich in den Arm und küsse dich ganz zärtlich."

Emotional wird's auch beim Schreiben von Brigittes Ehemann Mattia: "An die Königin meines Herzens, ich vermisse deine Anwesenheit so sehr. (…) Ich weiß, dass wir zusammen alt werden." Thorstens Ehefrau Alexandra zitiert in ihrem Brief die gemeinsamen Söhne Nico und Leon mit den Worten: "Papa ist der beste, größte Killer." Menderes erhält Post von seinem Manager. Nathalie freut sich über eine Nachricht von ihrer Mutter und kann sie wenige Stunden später sogar wieder in den Arm schließen - denn das Camp-Küken wird von den Zuschauern rausgewählt.

Hier gibt's den Ticker des zwölften Tages vom Dschungelcamp 2016 zum Nachlesen.

Dschungelcamp 2016: Tag 12 in Bildern

Dschungelcamp 2016: Alle Infos im Dschungelcamp-Ressort

Wer ist 2016 im Dschungelcamp dabei? Hier sehen Sie alle IBES-Kandidaten auf einen Blick. Sie wollen immer über "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" informiert sein? Dann sind Sie in unserem Dschungelcamp-Ressort bei tz.de genau richtig. Hier geht's zum Themenspecial von RTL.

Marcus Giebel

Marcus Giebel

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