Tag 9 bei IBES

Dschungelcamp 2016: Krokodilstränen und ein bisschen Bromance

Dschungelcamp 2016
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Kaum hat Rolf das Camp verlassen, beginnt Jürgen Milski (vorne) bitterlich zu weinen. Thorsten Legat tröstet ihn. Alle Infos zu "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" im Special bei RTL.de.

Sydney - Tag Neun im Dschungel haben die Kandidaten hinter sich gebracht. Aber wie gleich! Es flossen viele Tränen - und traurige Lebensgeschichten wurden enthüllt.

An Tag acht im Dschungel war klar: Für Rolf Zacher ist Schluss. Was war geschehen? Weil es dem 73-Jährigen nicht gut ging, wurde er im Dschungeltelefon von Dr. Bob untersucht - und direkt aus dem Dschungelcamp 2016 ausquartiert. Dr. Bob verkündete den Rest-Campern die bittere Entscheidung und erklärte weiter, dass Rolf eine sehr schlechte Nacht gehabt habe. "Er hat geschwitzt, gezittert und gefroren. Am frühen Morgen hat er über Brust- und Rückenschmerzen geklagt." Aus medizinischer Sicht müsse er ihn daher sofort aus dem Camp nehmen. "Sein Zustand war nicht kritisch", beruhigte er. "Wir haben ihm etwas zu essen und Elektrolyte gegeben, so dass sich sein Blutdruck normalisiert hat und seine Schmerzen verschwunden sind." Doch wegen seines Alters wurde er dennoch ins Krankenhaus gebracht.

Geschockte Gesichter bei den Promis, es flossen viele Tränen. Auch beim sonst so souverän wirkenden Jürgen Milski kullerten sie plötzlich über die Wangen. Er weinte bitterlich. "Es ist nicht wegen Rolf", erklärte er und gab dann einen traurigen Einblick in sein Privatleben: "Diese Situation hat mich so an meinen Vater erinnert. Von Rolf konnte ich mich verabschieden, von meinem Vater nicht." Getröstet wurde er von seinem Camp-Kumpel Thorsten Legat. "Weißt du, was gut ist? Dass du endlich mal die andere Seite deines Lebens zeigst. Ich dachte, du bist immer so ein knallharter Junge“, versuchte er zu trösten und küsste den Ex-Big-Brother-Star zärtlich auf den Kopf. "Du bist genauso wie ich. Milski, Du bist ein geiler Typ. Auch wir Männer haben Gefühle." Das sollte Legat später noch unter Beweis stellen dürfen - bei der Dschungelprüfung.

Dschungelcamp 2016: Leginator tritt zur Dschungelprüfung "Höhlenqualen" an

Zu der musste an Tag Neun nämlich ausnahmsweise nicht die Fürstin des Dschungels antreten. Stattdessen durfte der immer motivierte Legat sein Thorstosteron rauslassen. Für ihn hieß es: Zähne zusammen beißen, "Höhlenqualen" überstehen - und im besten Fall neun Sterne holen. 

Dschungelcamp 2016: Viele Tränen an Tag Neun

Daniel Hartwich erwartete den Ex-Fußballer am Eingang zu einer unterirdischen Höhle voller Wasser. "Da musst Du gleich runter und kriechen, schwimmen und tauchen und dabei wird dir das Wasser bis zum Hals stehen!" Gleichzeitig sollte Legat die Sterne finden, abknoten und einpacken. Tricky: Die Sterne befanden sich nicht nur in der Haupthöhle, sondern auch in fünf Nebenkammern. Und die wurden - wie sollte es anders sein - bewacht von allerlei Getier.

Die Prüfung anzutreten, ließ sich Legat natürlich nicht nehmen. Für ihn das größte Problem: Durch seinen muskelbepackten Körper war es für den Sportler sehr beengend in der Höhle. Doch die Kämpfernatur ließ sich nicht beirren, ignorierte Aale, Schlammkrabben, Dschungelpythons und Co. und knotete einen um den anderen Stern ab. 

Erst vor der letzten Höhle hielt Legat an. Daniel Hartwichs Ankündigung vorher: "In der letzten Box wartet endlich ein Gegner, der dir ebenbürtig ist.“ Legat konterte zwar: "Gibt keinen", nur um dann im nächsten Augenblick zu sagen: "Das ist ja ein Krokodil! Aber das beißt doch nicht, oder?“ Hartwich trocken: "Das Krokodil hat dasselbe auch über dich gefragt." Dann biss Legat die Zähne zusammen, sagte: "Ach scheiß' drauf, komm her" - und knotete auch den neunten Stern ab. 

Es war das erste Mal, dass ein Kandidat in dieser Staffel alle Sterne erbeutete. Das wusste auch Sonja Zietlow: "Ich möchte nur mal festhalten: Helena hat in acht Dschungelprüfungen sieben Sterne erkämpft und er hat in einer Dschungelprüfung alle neun Sterne! Glückwunsch!" Thorsten Legat war von seiner Leistung selbst sichtlich gerührt und erklärte mit Tränen in den Augen: "Ich habe ein Abkommen mit meinen Kindern. Die Wette ist: Weil ich so ein Vater bin, der seinen Kindern alles abverlangt, haben sie mir natürlich auch die Wahl gestellt: Papa, wenn du in den Dschungel gehst, und machst deinen Traum wahr, musst du alle Sterne holen. So habe ich gesagt, ich muss es tun für meine Kinder!“ Auch ein Leginator kann weinen.

Dschungelcamp 2016: Jenny und Sophia treten zur Schatzsuche an

Blondinen-Zeit bei der Schatzsuche! Jenny Elvers und Sophia Wollersheim mussten am neunten Tag des Dschungelcamps 2016 zur Schatzsuche aufbrechen. Nach einem Spaziergang durch den Dschungel entdeckten sie auf einer Lichtung einen Aufbau mit den Fotos aller verbliebenen neun Kandidaten und dazu Tierbilder. Mit dabei: Ziege, Faultier, Katze, Gorilla, Schwan, Schlange, Papagei, Lamm und Hengst.

Die Aufgabe: Die beiden sollten jedem Camper ein Tier zuordnen. Der Trick: Die beiden würden den Schlüssel zur Schatztruhe erst dann bekommen, wenn sie die selben Paarungen legen würden, wie die anderen Camper, die während ihrer Abwesenheit die selbe Aufgabe erledigen mussten. Die beiden Mädels hatten dabei drei Versuche - und die brauchten sie auch. Erst dann nämlich verpassten sie jedem Camper das richtige Tier: Menderes-Lamm, Jenny-Schwan, Helena-Ziege, Ricky-Schlange, Thorsten-Gorilla, Jürgen-Katze, Brigitte-Hengst, Nathalie-Faultier, Sophia-Papagei. 

Mit der Schatztruhe im Camp angekommen, wartete in der Kiste folgende Frage auf die Kandidaten:  "Wer lügt häufiger? A: Männer, B: Frauen". Die Camper entschieden sich für die Damen - doch die Antwort war falsch - kein Goodie für Thorsten, und Co.

Dschungelcamp 2016: Brigitte schockt mit Prügel-Story

Am Lagerfeuer unterhielten sich die Teilnehmer dieses Mal über Football-Spieler. Die harten Hunde der NFL würden ja utopische Beträge verdienen. Doch darüber wollte Brigitte Nielsen nicht sprechen - stattdessen spannte sie den Bogen zu häuslicher Gewalt. "Es gibt in Amerika auch viele Football- und Basketballspieler, die ihre Frauen schlagen… zu viele Steroide", erzählte sie - und packte dann eine dramatische Lebensgeschichte aus. So habe sie mit einem Mann zusammen gelebt, der sehr groß und stark gewesen sei und handgreiflich geworden war. "Ich war im achten Monat schwanger und er hat mir voll in den Bauch geschlagen. Ich bin geflogen …", schilderte sie den Vorfall. Wohlgemerkt: Das Baby sei von ihm gewesen. "Er schrie und ich bin zu meinem Auto und geflohen. Und er kam mir mit dem anderen Auto hinterher." Ohne alles sei sie dann von Phoenix bis Los Angeles gefahren und habe sich aus Angst sechs Monate in einem Hotel versteckt. "Er hat nie seinen Sohn gesehen."

Doch eines Tages habe Nielsens Sohn seinen Vater kennen lernen wollen. „Er flog für drei Tage nach New York zu ihm. Aber danach wollte mein Sohn ihn auch nicht mehr sehen.“

Bei all den traurigen Geschichten wurde es am Ende der Show beinahe zur Nebensache, dass zu wenig Anrufe für Jenny Elvers eingingen. Die Blondine musste das Camp an Tag neun verlassen.

Dschungelcamp 2016: Alle Infos im Dschungelcamp-Ressort Wer ist 2016 im Dschungelcamp dabei? Hier sehen Sie alle IBES-Kandidaten auf einen Blick. Sie wollen immer über "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" informiert sein? Dann sind Sie in unserem Dschungelcamp-Ressort bei tz.de genau richtig. Hier geht's zum Themenspecial von RTL.

Merja Schubert

Merja Schubert

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