Top-Quote für "Der irre Iwan"

User lästern über Nuschel-"Tatort"

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Nora Tschirner und Christian Ulmen nuschelten sich durch die Weimarer Tatort-Folge "Der irre Iwan".

Berlin - Die "Tatort"-Ermittler Nora Tschirner und Christian Ulmen haben am Neujahrstag 8,87 Millionen vor den Bildschirm gelockt. Doch in den sozialen Netzwerken gab es Kritik. Der Hauptdarsteller reagierte.

Der zweite Fall des Weimarer Duos hatte gut 800.000 Zuschauer mehr als das Debüt im Jahr 2013. Für die ARD bedeutete das einen Marktanteil von 23,9 Prozent im Gesamtpublikum, auch bei den jüngeren Zuschauern im Alter von 14 bis 49 Jahren war die Episode „Der Irre Iwan“ mit 21,4 Prozent Marktanteil ein Quotenhit. Der Heile-Welt-Klassiker „Das Traumschiff“ im ZDF (7,61 Millionen Zuschauer = 20,6 Prozent) musste sich mit Platz zwei begnügen.

An der klamaukigen Farce, die sich deutlich von der üblichen deutschen Krimi-Kost unterschied, schieden sich die Geister. Vielen gefiel der skurrile Fall um partnertauschende Doppelgänger und eine eingefrorene Leiche auf der Geisterbahn. Es hagelte Lob.

Begeistert zeigte sich selbst der Münsteraner Tatort-Ermittler Professor Boerne alias Jan Joseph Liefers:

Die Dialoge hatten jedenfalls Kult-Potenzial. Kostprobe gefällig? "Ja, weiß ich jetzt nicht, was schlimmer ist: Dass Du das keltische Horoskop kennst oder dass Du eine Haselnuss bist." - "So typisch Birke: unentschlossen."

Sie habe herzlich gelacht, schrieb sogar eine Userin aus den USA.

Sie war nicht der einzige nicht-deutschsprachige Fan der Folge.

Andere sahen den Auftritt der Band "Element of Crime" als Höhepunkt der gewöhnungsbedürftigen Story.

Das Drehbuch war vielen dann doch etwas zu durchgeknallt.

Rangliste: Die beliebtesten "Tatort"-Kommissare

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Doch manche der witzigen Dialoge (Stichwort: Keltisches Horoskop) gingen auch schlichtweg unter, sie seien kaum zu verstehen gewesen, regten sich nicht wenige auf.

Der naheliegende Vergleich zu einem notorisch schwer zu verstehenden Tatort-Kommissar ließ nicht lange auf sich warten:

Ein User fasste den Fernsehabend sehr prägnant so zusammen:

Ulmen entschuldigt sich für schlechten Ton

Schauspieler Christian Ulmen entschuldigte sich am Nachmittag auf für ihn typische Weise für den schlechten Ton: „Und Nora sagte noch: Leute, der Ton! Ihr müsst echt was am Ton machen! Und alle so: nee, nee, Ton ist super. Und jetzt haben wir den Salat. Wir müssen Nora mehr Beachtung schenken“, schrieb der 39-Jährige auf seiner Facebook-Seite. „Es tut mir leid. Nächstes Mal gibt's den derbsten, best-abgestimmten Sound. Nagelt mich drauf fest.“

Auch das sehr unterschiedliche Echo hat dem TV-Kommissar gefallen: „Vielen Dank fürs Zugucken, die vielen begeisterten Kommentare zu unserem Weimar-Stück, an dem wir hängen, und auch fürs so herrlich geteilter Meinung sein“, schrieb Ulmen. „Ich mag das ja sehr - durch Reibung entsteht Wärme.“

hn/dpa

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