Reaktionen zum Tode Fuchsbergers

Promis trauern: "Diese Nachricht tut furchtbar weh"

Joachim "Blacky" Fuchsberger
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Joachim "Blacky" Fuchsberger ist am 11. September 2014 gestorben.

München - Am Donnerstag ist Joachim "Blacky" Fuchsberger in seinem Haus in Grünwald gestorben. Die Fernseh-Welt trauert, die Sender ändern ihre Programme. Die Stimmen zum Tod der Show-Legende:

Jan Josef Liefers (50, Schauspieler): "Unsere besondere und eigenwillige Freundschaft hält bis heute, und sie endete auch nicht, als ich am Mittag die traurige Nachricht von Gundel bekam. Wir glauben beide nicht an Gott oder ein Leben nach dem Tod. Aber ganz sicher waren wir uns auch nicht. Und der Gedanke, dass Du jetzt vielleicht doch Euern Sohn wiedersiehst, hat etwas Wunderbares.“

Lesen Sie hier: Joachim "Blacky" Fuchsberger ist tot

Entertainer Frank Elstner (72):  "Verliere mit Joachim Fuchsberger einen großen Freund und Förderer. Möge der liebe Gott gut auf ihn und seine Familie aufpassen! Adé, Blacky."

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU):  "Joachim Fuchsberger war als Schauspieler, Showmaster und Medienschaffender über Jahrzehnte erfolgreich und beliebt. Seine große Neugier auf das Leben, sein Interesse an Mitmenschen machten ihn so besonders. Dafür haben ihn die Menschen geachtet, gemocht und geliebt. Als bayerischer Ministerpräsident verneige ich mich stellvertretend für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger vor der Lebensleistung von Joachim Fuchsberger."

Katrin Göring-Eckardt (Die Grünen):  "Ein Großer ist gegangen. Begnadeter Entertainer und Schauspieler. Ein Gentleman."

Karin Dor (76, Schauspielerin): "Das war ein Schlag in die Magengrube."

Lutz Marmor (ARD-Vorsitzender):"Mit Joachim Fuchsberger verlieren wir den Grandseigneur der Fernsehunterhaltung. Er war ein Star ohne Allüren, immer offen für Neues. 'Blacky' war ein Mann, der das Publikum liebte und der ebenso vom Publikum geliebt wurde. Wir werden ihn nicht vergessen. Mein Mitgefühl gilt seiner Frau."

Joachim "Blacky" Fuchsberger: Sein Leben in Bildern

Joachim "Blacky" Fuchsberger: Sein Leben in Bildern

Sandra Maischberger (Talkmasterin):  "Die Nachricht hat mich, wie alle, völlig überraschend getroffen und furchtbar traurig gemacht. Zwar sprach Joachim Fuchsberger schon seit langem offen und frei von Angst über seinen letzten Lebensabschnitt, schrieb über den Tod und machte gar Scherze - auch in unserer letzten gemeinsamen Sendung Ende April in München. Wenn es aber dann wirklich soweit ist, bleibt der Schock."

Alice Schwarzer (71, Frauenrechtlerin): "Er war immer so lebendig, so zukunftsorientiert, kurzum: scheinbar unsterblich. Meine Gedanken sind jetzt bei Gundel - die über viele Jahrzehnte untrennbar war von ihm."

Unicef Deutschland: "Blacky war ein ganz besonderer Mensch, der jeden, der ihm begegnete, mit seinem Charme und seiner Präsenz beeindruckte", sagte der Vorsitzende von Unicef Deutschland, Jürgen Heraeus. "Mit seiner couragierten und warmherzigen Persönlichkeit hat Joachim Fuchsberger über Jahrzehnte die Köpfe und Herzen der Menschen erreicht (...) Danke, Blacky!"

Fuchsberger hatte seit 30 Jahren als Botschafter für die Kinderhilfsorganisation gewirkt und zu ihren Gunsten auf zahlreiche Gagen verzichtet. Er begründete sein Engagement mit den Worten: "Ich habe den Glauben nicht verloren, dass wir gemeinsam die Welt menschlicher machen können. Und ich bin überzeugt, dass wir bei den Kindern anfangen müssen."

Bastian Pastewka (42, Komiker) hat Fuchsbergers "bedingungslose Hingabe an alle seine Filme, Shows und Talkshow-Auftritte" gelobt. "In meinen Augen ist er für immer der generationenübergreifende Sir Joachim Fuchsberger, der seine Kunst auf allen Feldern perfekt beherrschte, ohne zu herrschen. Ich werde Dich nie vergessen. Ich bin sehr traurig und denke an seine Familie, seine herzliche und kluge Frau Gundel."

Monika Grütters (CDU, Kulturstaatsministerin): "Die deutsche Fernsehlandschaft ist (...) um einen einzigartigen Showmaster und Schauspieler ärmer geworden. Wir werden 'Blacky', eines der großen Universal-Talente der Unterhaltungsbranche, sehr vermissen."

Oliver Kalkofe (48, Schauspieler): "Bin gerade völlig fertig! Danke für alles, Blacky! Tut verdammt weh so ohne dich..."

Reinhold Beckmann (58, ARD-Talker) hob Joachim Fuchsbergers "Neugier auf die Welt und sein Interesse für alle, die ihm begegneten" hervor. "Blacky ist ein Vorbild für viele von uns gewesen, in seiner sehr persönlichen Art, Gespräche zu führen und dabei Menschen ernst zu nehmen. Mich hat beeindruckt, mit welch großer Kraft er die Herausforderungen des Lebens angenommen hat. Ich erinnere mich an einen Satz von ihm nach dem Tod seines Sohnes, als er vor drei Jahren zu Gast in meiner Sendung war: 'Ich habe beschlossen, dass es mir für den Rest meiner Tage gut geht.' Was für ein Urvertrauen ins Leben."

Alfred Biolek (80, Talkmaster): "Sehr berührt und traurig" reagiert er auf den Tod seines Show-Kollegen Joachim Fuchsberger. "Er war einer der ganz Großen im deutschen Fernsehen. Wir hatten immer ein sehr gutes und enges Verhältnis."

Ulrich Wilhelm (Intendant des Bayerischen Rundfunks) hat Joachim Fuchsberger als "Sprachrohr seiner Generation" gewürdigt. "Mit seinen Botschaften und seiner Disziplin war er uns allen ein Vorbild." Fuchsberger habe in "vielfältiger Weise Rundfunkgeschichte geschrieben" und sei dem BR über die Arbeit hinaus verbunden gewesen. Hier habe er seinen Spitznamen "Blacky" erhalten und seine zweite Ehefrau Gundula Korte kennengelernt, sagte Wilhelm laut Mitteilung vom Donnerstag.

BR-Fernsehdirektorin Bettina Reitz sagte: "Joachim Fuchsberger hat in unterschiedlichen Zeiten Maßstäbe gesetzt. Zunächst in den Edgar-Wallace-Filmen, als Moderator, dann als Naturfilmer. Er hat meine größte Bewunderung dafür, wie er bis ins hohe Alter immer wieder neue Ideen entwickelte."

Margit Bönisch (Direktorin der Komödie im Bayerischen Hof): "Er war ein Stehaufmännchen und so positiv." Über seinen Tod sei sie "sehr erschüttert und schockiert" - auch wenn der Schauspieler schon lange krank war. "Er war ein richtig guter und loyaler Freund." Bemerkenswert sei, dass er bis zum Schluss geschauspielert habe - auch mit jüngeren Kollegen. "Er wollte zeigen, dass es sinnvoll ist zu arbeiten."

In der Komödie im Bayerischen Hof stand Fuchsberger zuletzt in dem Stück "Der Priestermacher" auf der Bühne - 2002 mit Ralf Bauer und von 2004 bis 2006 an der Seite von Pascal Breuer.

Blacky Fuchsberger ist tot: So reagiert Twitter

dpa

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