An erster Frage gescheitert

Nach WWM-Pleite: Kandidatin macht Jauch schwere Vorwürfe

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Moderator Günther Jauch mit Kandidatin Tanja F.

Berlin - Jetzt also doch. Nachdem sich Tanja F. nach ihrem peinlichen Ausscheiden bei "Wer wird Millionär?" zunächst gelassen gab, macht sie Quizmaster Günther Jauch nun Vorwürfe.

Showkandidatin Tanja F. (20), die bei „Wer wird Millionär?“ auf RTL an der ersten Frage gescheitert ist, gibt Gastgeber Günther Jauch (58) eine Mitschuld an ihrer Blamage. Sie glaubt, Jauch habe sie wegen der Quote auflaufen lassen. „Bessere Publicity, als dass eine blonde Mode-Studentin an der ersten Frage scheitert, gibt es ja wohl nicht“, sagte sie dem Magazin „Closer“.

Jauch hatte schon nach der Ausstrahlung des Auftritts in der vorigen Woche ähnliche Kritik in sozialen Netzwerken zurückgewiesen. „Wer wird Millionär?“ ist ja von Haus aus keine Wohltätigkeitssendung, in der es eine Garantie auf leistungslose Gewinne gibt“, sagte Jauch der „Bild“-Zeitung. „Wenn ich jedem automatisch bei jeder Antwort über die Hürde helfe, ist der Reiz der Sendung dahin. Die Kandidatin hatte ja mehr als eine Möglichkeit, sich zu korrigieren.“ Direkt nach der Sendung hatte RTL F. noch damit zitiert, sie nehme alles gelassen.

Die Aachenerin hatte die Frage zu beantworten gehabt: „Seit jeher haben die meisten...? A: Dober Männer, B: Cocker Spaniels, C: Schäfer Hunde, D: Riesen Schnauzer“. Sie entschied sich darauf für „Riesen Schnauzer“. Die 20-jährige, die in Mönchengladbach studiert, sprach im „Closer“-Interview von einem Spießrutenlauf an dem Tag nach der Ausstrahlung der Sendung: „Teilweise musste ich mich sogar verstecken, weil einige Leute zu aufdringlich wurden.“ Die Häme in sozialen Netzwerken sei für sie „reinster Psycho-Terror“ gewesen.
Einer, der in Sachen Blamage bei "Wer wird Millionär" ein Wörtchen mitreden kann, ist Waldemar Hartmann. Der Sportmoderator hatte ausgerechnet bei einer Fußball-Frage einen Aussetzer und kann Tanja F. somit Tipps geben, mit solch einer Blamage umzugehen.

Hier gibt es noch weitere 50-Euro-Fragen, bei denen die Kandidaten weiche Knie bekommen haben.

dpa

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