Drei Tote

Hubschrauber-Absturz: Pilot kam aus Bayern

Rettungshubschrauber Ostsee
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Ein Rettungshubschrauber wie dieser war am Samstag über der Ostsee abgestürzt.

Prerow - Die Ursache des Hubschrauber-Absturzes über der Ostsee ist weiterhin unklar. Drei Menschen starben bei dem Unglück. Der Pilot stammte - anders als zunächst angenommen - aus Bayern.

Die Ermittler rätseln weiter über die Ursache des Hubschrauber-Absturzes mit drei Toten vor der Ostsee-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst am Freitag.

Zunächst müssten die Ergebnisse der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung und der Rechtsmedizin abgewartet werden, sagte Carolin Henschke vom Polizeipräsidium Neubrandenburg am Sonntag in Rostock. Experten gehen jedoch davon, dass das Unglück ohne jegliche Vorwarnung geschah.

Unfall während einer Routineübung

Ein Bergungsschiff mit dem abgestürzten Hubschrauber der DRF Luftrettung an Bord war am Sonntag-Vormittag unterwegs zum Marinestützpunkt Warnemünde. Fachleute sollten den Helikopter anschließend untersuchen.

Mit Hilfe von Tauchern und eines Krans war der tonnenschwere Helikopter nach Angaben des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Samstag gegen 19 Uhr geborgen und auf das Schiff verladen worden. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, Polizei und Staatsanwaltschaft haben Ermittlungen aufgenommen.

Bei dem Unfall während einer Routineübung nahe dem Windpark Baltic 1 waren drei Männer ums Leben gekommen: Ein 47-jähriger Notarzt aus Mecklenburg-Vorpommern, ein 45-jähriger Rettungsassistent aus Sachsen und ein 53-jähriger Pilot aus Bayern.

Zunächst hatte es geheißen, der Pilot komme aus Baden-Württemberg. Der 47-jährige Co-Pilot aus Rheinland-Pfalz überlebte das Unglück.

dpa

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