Dauerhafte Verwahrung

Ärztin erschossen - Täter muss in Psychiatrie

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Eine Mitarbeiterin der Spurensicherung betritt Mitte März ein Ärztehaus im Saarbrücker Stadtteil Dudweiler, nachdem dort am Vormittag eine Frau erschossen wurde.

Saarbrücken - Ein psychisch verwirrter Mann erschießt seine frühere Ärztin und muss dafür nun dauerhaft in die Psychiatrie. Das entschied das Landgericht Saarbrücken.

Ein Mann, der im Wahn seine frühere Ärztin erschossen hat, muss dauerhaft in die Psychiatrie. Es bestehe die Gefahr, dass der 44-Jährige ohne konsequente Behandlung weitere schwere Straftaten begehe, entschied das Landgericht Saarbrücken am Dienstag. Der Mann hatte nach Feststellung des Gerichts im März eine 52-jährige Ärztin für Nervenheilkunde, Neurologin und Psychiatrie in einer Praxis in Saarbrücken-Dudweiler mit acht Schüssen getötet.

Der geständige 44-Jährige ist seit gut zehn Jahren wegen paranoid-halluzinatorischer Schizophrenie in Behandlung, bis vor drei Jahren war er Patient des Opfers. Einer Blutuntersuchung zufolge hatte er am Tattag die ihm verordneten Neuroleptika nicht genommen. Sowohl Anklage als auch Verteidigung hatten für seine Einweisung in die Forensik plädiert.

dpa

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