Gutachten klärt Identität

Babyleichen im Schließfach: Vermutung bestätigt

Lübeck  - Die in einem Schließfach im Hamburger Hauptbahnhof gefundenen toten Babys sind wie vermutet die Kinder einer 39-jährigen Frau aus Bad Schwartau in Schleswig-Holstein.

Ein DNA-Gutachten habe den Verdacht der Ermittler bestätigt, sagte ein Sprecher der Lübecker Staatsanwaltschaft am Montag. Die NDR 1 Welle Nord hatte zuerst darüber berichtet. Unklar ist noch immer, ob die Kinder bei ihrer Geburt gelebt hatten. Dazu seien weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen erforderlich, sagte der Sprecher.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts des zweifachen Totschlags gegen die Mutter. Diese befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft noch immer in der psychiatrischen Klinik, in die sie sich nach der Entdeckung der Kinderleichen vor rund zwei Wochen begeben hatte. Sie hatte bereits vor drei Jahren ein totes Neugeborenes auf einem Friedhof in Bad Schwartau zwischen Gräbern abgelegt. Damals hatte sie ausgesagt, das Kind sei bereits leblos zur Welt gekommen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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