Hickhack um Denkmal

Berliner Lenin-Kopf wird nun doch ausgegraben

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Ein Arbeiter während der Abrissarbeiten des ehemaligen Lenindenkmals in Berlin neben dem Kopf des Monuments. (Archivbild vom 13.11.1991)

Berlin - Der Kopf des nach dem Mauerfall vergrabenen riesigen Berliner Lenin-Denkmals soll nun doch ausgegraben werden - und in einer Dauerausstellung zu sehen sein.

„Wir wollen den Weg dafür freimachen“, sagte Daniela Augenstein, Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, am Samstag und bestätigte einen Bericht der „Berliner Zeitung“.

Der Granitkopf, den Filmfans aus „Good Bye, Lenin!“ kennen, soll Kernstück der geplanten Dauerausstellung „Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler“ in der Zitadelle in Berlin-Spandau werden. Die Ausstellung soll den Umgang der Berliner mit ihren politischen Denkmälern dokumentieren. Ab Frühjahr 2015 werden Büsten und Statuen gezeigt, die seit dem 18. Jahrhundert entstanden.

Vor einigen Wochen hatte es geheißen, dass Lenins Kopf unter der Erde bleiben soll - unter anderem, weil nicht bekannt sei, an welcher Stelle genau er liege. Das 19 Meter hohe Denkmal, das von 1970 bis 1991 auf dem heutigen Platz der Vereinten Nationen (damals Leninplatz) in Berlin stand, wurde im Wald in der Nähe des Müggelsees im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick vergraben - in 129 Einzelteilen.

dpa

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