Kein Teil der Ausstellung

Berliner Lenin-Kopf wird nicht ausgegraben

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ARCHIV - Ein Arbeiter steht während der Abrissarbeiten des ehemaligen Lenindenkmals in Berlin neben dem Kopf des Monuments (Archivfoto vom 13.11.1991).

Berlin - Der riesige Kopf des seit 1991 vergrabenen Berliner Lenin-Denkmals bleibt im Boden. Er sollte eigentlich Kernstück der Ausstellung "Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler" in der Zitadelle Spandau werden.

Das Land Berlin habe diesem Plan nun einen Riegel vorgeschoben, berichtet die "Berliner Zeitung" (Freitag). "Wir sehen es sehr kritisch, nur den Kopf auszugraben. Man weiß nicht, an welcher Stelle er liegt", sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt am Donnerstag auf Anfrage. Es gebe im Moment keinen finanziellen Spielraum, das ganze Denkmal auszugraben.

Der fast 20 Meter hohe Riesen-Lenin aus Granit war Ende 1991 in einer wochenlangen Aktion abgetragen und in mehr als 100 Einzelteilen in der Nähe des Müggelsees im Osten Berlins im Wald vergraben worden. In der Ausstellung in Spandau sollen nach früheren Angaben 150 Büsten und Statuen zu sehen sein, die seit dem 18. Jahrhundert entstanden.

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