Vier Jahre nach dem Unfall vor der Insel Giglio

Das passiert nun mit dem Wrack der "Costa Concordia"

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Das Wrack der "Costa Concordia".

Genua - Vier Jahre nach dem Unfall vor der italienischen Insel Giglio steht das Kreuzfahrtschiff "Costa Concordia" vor dem endgültigen Verschrotten.

Das Wrack des Unglücksschiffs "Costa Concordia" ist im Hafen von Genua vor dem endgültigen Verschrotten ein letztes Mal verschoben worden. Die Überreste des Kreuzfahrtkolosses wurden am Donnerstag quer durch den Hafen der Mittelmeerstadt in ein anderes Becken geschleppt, wie die zuständige Behörde mitteilte.

Das heikle Manöver sollte mehrere Stunden dauern, da die fünf Schlepper das Schiffswrack nur im Schneckentempo bewegen konnten. Der Schiffsverkehr war für die Dauer der Aktion unterbrochen worden.

80 Prozent der Materialien sollen recycelt werden

Seit seiner Ankunft in Genua im Juli 2014 war das Schiff bereits mehrmals verschoben worden. In einem ersten Schritt war die Inneneinrichtung entfernt worden, danach arbeiteten monatelang Hunderte Mitarbeiter daran, das Wrack zu zerlegen. Etwa 80 Prozent der Materialien sollen recycelt werden. Der Abbau des noch übrigen Rumpfes ist nun der letzte Schritt des Verschrottens.

Die "Costa Concordia" hatte im Januar 2012 vor der Insel Giglio einen Felsen gerammt und war gekentert. Insgesamt 32 Menschen starben bei dem Unglück, darunter auch zwölf Deutsche. Kapitän Francesco Schettino wurde zu 16 Jahren und einem Monat Haft verurteilt. Anschließend war das Wrack in einer aufwendigen Aktion wieder aufgerichtet und nach Genua gebracht worden, wo es seitdem zerlegt und verschrottet wird.

Bilder aus dem Inneren der "Costa Concordia"

dpa

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