Autos rasen an Heiligabend ineinander

A4: Eine Tote und zahlreiche Verletzte nach Unfall

Köln - Schwerer Unfall an Heiligabend: Acht Autos rasen ineinander. Eine 51-jährige Kölnerin stirbt. Der Unfallverursacher erleidet lebensgefährliche Verletzungen.

Bei einer Massenkarambolage auf der Autobahn 4 ist an Heiligabend eine 51-jährige Autofahrerin aus Köln getötet worden. Insgesamt 14 weitere Personen wurden bei dem Unfall in der Nähe von Overath im Nordrhein-Westfalen verletzt, elf von ihnen schwer, wie ein Polizeisprecher am Freitag mitteilte. Die A4 musste an der Unfallstelle für rund neun Stunden gesperrt.

Nach Angaben der Kölner Polizei hatte am Donnerstagabend gegen 19.00 Uhr ein 22-jähriger Autofahrer wenige hundert Meter vor der Raststätte Aggertal aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Er prallte zunächst gegen die Mittelleitplanke, schleuderte dann über die Fahrbahn und kam kurz darauf auf der linken Spur zum Stehen.

Nach Angaben von Zeugen soll durch die Kollision die Beleuchtung des Fahrzeugs komplett ausgefallen sein. Nachfolgende Autofahrer erkennten deshalb das Hindernis zu spät. Die Folge: Sieben weitere Pkw krachten in die Unfallstelle. Eine 51-Jährige starb. Der Unfallverursacher kam mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus. Zehn weitere Menschen wurden schwer verletzt. Drei Personen zogen sich leichte Verletzungen zu. Unter den Schwerverletzten sind auch zwei Kinder im Alter von 9 und 12 Jahren. Die Polizei hat die Angaben zur Zahl der Verletzten gegenüber ersten Informationen korrigiert.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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