Erste Krawalle bei  Castor-Blockaden

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Polizeikräfte überwältigen am Sonntag im niedersächsischen Harlingen während einer Gleisbesetzung als Protest gegen den Castor-Transport einen Demonstranten.

Gorleben - Bei Protesten gegen den Castor-Transport mit Atommüll ist es am Sonntagmorgen im Wendland zu Ausschreitungen gekommen.

Die Polizei berichtete, 3000 bis 4000 Demonstranten hätten in einem Waldgebiet nahe Hitzacker an der Elbe versucht, auf die Schienen der Transportstrecke zu kommen. Augenzeugen berichteten, dass Demonstranten ein panzerähnliches Räumfahrzeug der Polizei an dem Transportweg nahe Hitzacker an der Elbe mit Teer übergossen und anzündeten. Die Einsatzkräfte seien massiv angegriffen worden, auch mit Reizspray, sagte eine Sprecherin. Die Polizei wiederum setzte unter anderem Schlagstöcke und Pfefferspray ein.

“Die Situation ist noch nicht unter Kontrolle“, sagte ein Polizeisprecher zur unübersichtlichen Lage im Wald bei Leitstade, wenige Kilometer vor der Umladestation in Dannenberg. Es soll auch erste Verletzte geben.

Bilder vom Castor-Transport und den Protesten dagegen

Castor: Proteste gegen den Atom-Müll-Transport

Inzwischen gelang es den Angaben zufolge 250 Demonstranten, mit dem Entfernen von Steinen aus dem Gleisbett zu beginnen. 3000 bis 4000 Demonstranten standen den Beamten gegenüber, die Pfefferspray und Schlagstöcke benutzten. Auch Wasserwerfer sollen im Einsatz sein.

dpa

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