Flugsicherung verlängert Flugsperre bis 20 Uhr

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Frankfurt/Main - Ein Ende des Flugchaos' über Deutschland ist immer noch nicht in Sicht: Die Deutsche Flugsicherung hat die Flugsperre bis 20 Uhr verlängert. Und der Vulkan auf Island kommt nicht zur Ruhe.

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Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat die Sperrung des Luftraums über dem gesamten Bundesgebiet bis mindestens 20.00 Uhr am Sonntagabend verlängert. Betroffen sind alle 16 internationalen Flughäfen sowie die Regionalflughäfen. Wie lange die Beeinträchtigungen des Flugverkehrs als Folge des Vulkanausbruchs in Island tatsächlich noch andauern werden, sei derzeit unklar, erklärte die DFS am Sonntagmorgen in Langen.
Wegen der Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island hat somit auch die Lufthansa bis Sonntagabend, 20 Uhr, alle ihre Flüge gestrichen. Die Flugsicherung in Langen hatte am Samstagabend eine vorher bis Sonntagmorgen befristete Sperrung verlängert.
Die Meteorologen machten Reisenden wenig Hoffnung auf schnelle Besserung. Die vorherrschenden schwachen Windströmungen und die nach wie vor große Menge an Gletschereis an dem ausgebrochenen Vulkan in Island ließen für die kommenden Tage keine großen Veränderungen der Aschewolke erwarten.
Nach Angaben von Graeme Leitch vom britischen Wetterdienst reicht die Aschesäule über dem Eyjafjallajökull mittlerweile bis in eine Höhe von auf 9.150 Meter. Die Vulkanaktivität intensiviere sich weiter. Die Lufthansa überführte am Samstag trotz der Sperrung des Luftraums zehn leere Langstreckenflugzeuge von München nach Frankfurt. Die Maschinen sollten am richtigen Startflughafen sei, wenn der Luftraum wieder geöffnet werde, sagte Lufthansa-Sprecher Wolfgang Weber.

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In enger Absprache mit der Deutschen Flugsicherung seien sie circa 3.000 Meter hoch nach Sichtflugregeln geflogen worden. In dieser Höhe bestehe keine Gefahr durch die Flugasche.

dapd/len

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