So sparen Sie im Supermarkt mit No-Name-Produkten

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In deutschen Supermärkten findet derzeit das große Umräumen statt. Viele preisgünstige neue No-Name-Produkte oder sogenannte Eigenmarken kommen in die Supermarktregale und verdrängen etablierte, teurere Markenartikel. Viele Lebensmittel tragen keine bekannten Namen mehr, sondern heißen einfach Gut & Günstig, Ja!, K-Classic oder TiP. Den Markenprodukten sind sie meist in Geschmack und Aussehen täuschend ähnlich.
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„Kein Wunder“, sagt Martina Schneider, Lebensmitteltechnologin und Ernährungs-Journalistin, „die Warenkopien kommen von denselben Markenherstellern.“ Die halten die Produktion ihrer Markenkopien für die Discounter tunlichst geheim und gründen dazu oft andere Vertriebsadressen. Manche Artikel sind unter anderem Namen dann bis zu 89 Prozent billiger zu haben als das Original.
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Die Firmenliste liest sich fast wie das „Who’s Who“ der Nahrungsmittelbranche: Bauer, Zott, Müller, Wiesenhof, Buko, Hochland, Campino, Herta ... Wie Verbraucher herausfinden können, von welchen bekannten Produzenten welches No-Name-Lebensmittel kommt und wieviel Euro sie dadurch sparen können, erklärt Martina Schneider in ihrem neuen Ratgeber „Welche Marke steckt dahinter? – Neues vom Markendetektiv anhand von 160 aktuellen Produktbeispielen“.
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Drei Monate lang war sie bei Discountern und Supermärkten wie Aldi, Lidl, Netto, Penny, Plus, Norma, Real, Netto, Rewe, Edeka und Kaufland auf Preischeck-Tour. „Je nach Haushaltsgröße sind auf diese Weise Einsparungen von ein paar hundert Euro im Jahr möglich“, sagt Schneider. Im Schnitt ermittelte sie bei ihren Testkäufen eine Ersparnis von 39 Prozent.
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Den größten Preisunterschied von 89 Prozent machte sie beim No-Name-Pfeffer Namens Le Gusto von Aldi Süd aus, der das Gewürz vom Markenartikler Alba bezieht. Und der süße Haberland-Hausmachersenf ist bei Aldi vergleichsweise 63 Prozent günstiger zu haben ist als andernorts das teurere Produkt des selben Herstellers Händlmaier.
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Qualitativ müssen sich die Billigprodukte laut Schneider nicht hinter den Markenprodukten verstecken: „Die Qualitätsansprüche sind identisch. Manchmal wird die Zutatenliste auf Wunsch der Handelskunden leicht verändert. So wird der Panade von Fischstäbchen ein rötlicher Farbstoff zugesetzt, um der Kruste eine appetitlichere Färbung zu verleihen.“
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Wir zeigen 21 Beispiele von Original- und No-Name-Produkten. Am Ende des jeweils zweiten Bildes ist die prozentuale Ersparnis beim Kauf der Marken-Kopie ausgewiesen.
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FRUCHTZWERGE: Die preisgünstigen Desira- Frucht-Juniors bei Aldi Süd von der Lactona GmbH ...

Der Ratgeber „Welche Marke steckt dahinter?“ enthüllt: So sparen Sie im Supermarkt mit No-Name-Produkten.

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