Blutige Attacke in Hamburg

Frau sticht auf schlafenden Mann und Baby ein

Spurensicherung
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Die Spurensicherung untersucht die Hamburger Wohnung, in der am Sonntagmorgen eine Mutter auf ihr Baby und den Kindsvater einstach und beide lebensgefährlich verletzte.

Hamburg - Eine Frau hat im Hamburger Stadtteil Wandsbek ihren Freund und ihren 13 Monate alten Sohn lebensgefährlich verletzt, während beide noch schliefen.

Das Familiendrama ereignete sich am Sonntagmorgen gegen 7.30 Uhr, berichtet die "Hamburger Morgenpost". Eine Mutter ging vermutlich mit einem Messer oder einer Schere auf ihren schlafenden Freund und ihr gemeinsames Baby los. Der 37-Jährige schleppte sich schwer blutend aus der Wohnung in den Flur, wo ihn eine Nachbarin fand. Sie alarmierte die Polizei und den Notarzt, so das Blatt.

Die 43-Jährige hatte nach der Tat versucht, sich selbst zu töten, indem sie sich im Badezimmer die Puls- und Halsschlagadern aufschnitt. Polizisten brachen die verschlossene Tür auf und brachten sie ins Krankenhaus. 

Einen Tag nach der blutigen Attacke schweben die beiden Opfer des Angriffs weiter in Lebensgefahr, sagte Polizeisprecherin Sandra Levgrün am Montag. Auch die vermutliche Täterin wird auf der Intensivstation behandelt. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Frau psychisch krank ist. „Das ist aber eine reine Vermutung“, sagte Levgrün.

dpa/hn

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