Haftbefehl gegen mutmaßlichen "Heiligen Krieger"

Dem 21-Jährigen wird vorgeworfen, seine volksverhetzenden Ansichten als sogenannter “Internet-Dschihadist“ vor allem über das Netz verbreitet zu haben.
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Dem 21-Jährigen wird vorgeworfen, seine volksverhetzenden Ansichten als sogenannter “Internet-Dschihadist“ vor allem über das Netz verbreitet zu haben.

Ulm/Neu-Ulm - Bei einer Razzia in der Ulmer Islamistenszene hat die Polizei einen 21-jährigen Mann festgenommen. Er soll von drei Serben für den „Heiligen Krieg“ angeworben worden sein.

Der deutsche Staatsangehörige bosnischer Herkunft sitze seit Freitag wegen des Verdachts auf Volksverhetzung in Haft, teilte das Landeskriminalamt in Stuttgart mit. Er soll von drei Serben angeworben worden sein, um in den “Heiligen Krieg“ (Dschihad) zu ziehen. Gegen die drei Männer im Alter von 32, 36 und 40 Jahren wird seit April wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Es bestehe bei ihnen aber derzeit kein Haftbefehl, erklärte ein LKA-Sprecher.

Mehr als 30 Ermittler hatten am Vormittag im Raum Ulm und Neu- Ulm (Bayern) vier Wohnungen, einen Lagerraum und ein Gartengrundstück durchsucht und waren auf Computer und schriftliche Unterlagen gestoßen. An der Razzia beteiligten sich auch Beamte des LKA Bayern, der Landespolizeidirektion Tübingen, der Polizeidirektion Ulm und des Polizeipräsidiums Kempten.

Dem 21-Jährigen wird vorgeworfen, seine volksverhetzenden Ansichten als sogenannter “Internet-Dschihadist“ vor allem über das Netz verbreitet zu haben. Alle vier Personen werden der islamistischen Szene in Ulm und Neu- Ulm zugerechnet, aus der auch ein Mitglied der sogenannten “Sauerland“-Gruppe stammt. Die “Sauerland“-Gruppe soll in Deutschland massive Anschläge mit Autobomben geplant haben und steht derzeit in Düsseldorf vor Gericht.

dpa

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