Kuriose Anzeige in Tageszeitung

Ein Baby namens Brexit?

Minden - Eine Geburtsanzeige im Mindener Tagblatt sorgt für Aufsehen: Hat da wirklich jemand sein Neugeborenes "Brexit" genannt? 

In Sachen Kindernamen wundert man sich heutzutage ja kaum mehr. Egal ob Pumuckl oder Pepsi-Cola, schön müssen Namen offenbar nicht mehr sein, die Hauptsache ist: anders. Diesen Eindruck erweckt auch eine Geburtsanzeige, die am 3. August im "Mindener Tagblatt" erschienen ist. „Die kleine Akaka hat ein Brüderchen bekommen! Brexit“, stand dort geschrieben. 

Im "Bavaria" solle die Familienfeier stattfinden, hieß es in der Anzeige außerdem. Doch wie das "Mindener Tagblatt" berichtet, wisse man in dieser Lokalität nichts von der Feier. Auch bei der Stadt Minden soll kein Neugeborenes Baby namens "Brexit" bekannt sein. Handelt es sich um Fake? 

Das möchte man hoffen. Immerhin ist die Bedeutung des Namens "Brexit" - abgesehen vom persönlichen Geschmack - zumindest zum jetzigen Zeitpunkt heikel. Schließlich wird sich erst im Laufe der nächsten Jahre herausstellen, ob er später für Unabhängigkeit im Sinne von Freiheit stehen wird - oder eher für einen selbst gewählten Niedergang.  

Laut "Mindener Tagblatt" macht außerdem das Gerücht die Runde, "Akaka" sei die Abkürzung für den Akademischen Kegelklub. Vielleicht hat man sich dort einen Scherz erlaubt.

kf

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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