Goldenen Keks gestohlen

Dieses Krümelmonster erpresst Bahlsen

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Ein Unbekannter in einem blauen Krümelmonster-Kostüm hält einen vergoldeten Keks in den Händen: Dieses Foto war dem Bekennerbrief beigefügt, der an die Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) geschickt wurde.

Hannover - Nach dem Diebstahl eines vergoldeten Kekses in Hannover ist ein kurioses Erpresserschreiben aufgetaucht. Offenbar hat das "Krümelmonster" das Bahlsen-Firmenwahrzeichen geklaut.

Dem kuriosen Bekennerbrief beigefügt ist das Foto einer Person in einem Krümelmonster-Kostüm, die einen vergoldeten Keks in den Händen hält, der dem vermissten zum Verwechseln ähnlich sieht. In dem Schreiben wird gefordert, dass das Unternehmen das Kinderkrankenhaus in Hannover mit Vollmilch-Keksen versorgen soll, um das verschwundene Wahrzeichen wiederzubekommen. Der Brief wurde aus ausgeschnipselten Wörtern zusammengeklebt und ging bei der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“ ein.

„Wir prüfen, ob das ein Scherzbrief oder ein echtes Bekennerschreiben ist“, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Die Polizei rätselt bisher, warum der etwa 20 Kilo schwere vergoldete Keks von der Außenfassade des Bahlsen-Stammhauses in Hannover gestohlen wurde.

Eine Bahlsen-Sprecherin sagte, sie wisse nicht, ob der Brief echt sei. „Wenn ich diese Frage beantworten könnte, wäre ich schlauer als die Polizei“, erklärte sie und betonte: „Das Ganze ist keine Marketing-Aktion unseres Unternehmens, nie im Leben.“

dpa

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