Umfrage zu Frühlingsgefühlen

Liebesatlas: So verknallt ist Deutschland

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In Hessen herrscht besonders intensives Herzklopfen.

München - Deutschlands erster Liebesatlas verrät: In welchem Bundesland funkt es am meisten, welchen Einfluss hat Geld auf Amors Dienste und wer ist eigentlich verliebter: Männer oder Frauen?

Im Frühling erwacht nicht nur die Natur wieder zu neuem Leben, auch die Flirtlaune kommt mit den steigenden Temperaturen in Gang. Doch beim Thema Herzklopfen gibt es einige Unterschiede in Deutschland: In bestimmten Bundesländern treffen Amors Pfeile besonders häufig und auch Alter, Geschlecht und Geld spielen eine Rolle, wie eine GfK-Umfrage im Auftrag von FriendScout24 zeigt.

Das Partnerportal wollte wissen, wie es um die Verliebtheit der Deutschen steht und stellte 2.000 Teilnehmern die Frage: "Wie verliebt sind Sie?"

Auf einer Skala von 0 (nicht verliebt) bis 100 Prozent (absolut verliebt) sollten die Befragten ihren aktuellen Gefühlszustand einordnen. Der durchschnittliche Deutsche befindet sich demnach bei 61,3 Prozent auf der Liebesskala.   

In diesen Bundesländern funkt es

Der Liebesatlas von FriendScout24.de.

Besonders viele Schmetterlinge im Bauch haben den Ergebnissen zufolge die Menschen in Hessen (69,1 Prozent). Auch in Sachsen-Anhalt (67 Prozent), Niedersachsen (66 Prozent) und Baden-Württemberg (65 Prozent) ist es gut bestellt um die Frühlingsgefühle. Eher unterkühlt geht es dagegen in Sachsen und Hamburg zu. Hier bewerten die Menschen ihre Verliebtheit gerade mal mit 51 Prozent. Auch in Berlin (53 Prozent), Thüringen und Schleswig-Holstein (jeweils 55 Prozent) hält sich das Herzklopfen noch in Grenzen. Die Bayern befinden sich auf der Liebesskala bei 58 Prozent und damit leicht unter dem Durchschnitt.

Die besten Jahre für Verliebte

Auch das Alter spielt eine Rolle für das Liebesempfinden: Zwischen 30 und 39 Jahren flammen die Gefühle besonders intensiv auf, hier liegen die Werte über 71 Prozent, bis 59 Jahren immerhin noch 66 Prozent. Dann geht es aber rapide bergab mit dem Herzklopfen: Ab 60 Jahren stuften sich die Befragten unter dem Durchschnitt ein, ab 70 sogar nur noch mit 47,6 Prozent.

Beim Geschlecht gibt es nur leichte Unterschiede. Männer fühlen sich mit 63,1 Prozent etwas verliebter als Frauen (59,5 Prozent).

Besserverdiener sind verliebter

Das gute Geld scheint übrigens auch einen Einfluss auf Amors Dienste zu haben: Mit steigendem Verdienst klettert das Liebesbarometer nach oben. In der Einkommensgruppe über 3.500 Euro liegt der Wert bei 76,5 Prozent. Dagegen bleiben Menschen mit einem Nettoeinkommen unter 1.500 Euro auf der Verliebtheitsskala unter 60 Prozent. Jeden Dritten unter den Besserverdienern hat es derzeit sogar voll erwischt, sie gaben einen Wert von 100 Prozent auf der Verliebtheitsskala an.

Wenig verwunderlich dagegen: Singles sind mit 44,7 Prozent im Vergleich zu Pärchen (84,6 Prozent) weniger verliebt. Menschen, die mit Nachwuchs zusammen leben, stufen sich auf der Verliebtheitsskala sogar mit durchschnittlich 73,1 Prozent ein. Ab drei Kindern sinkt der Wert allerdings wieder. Und wer gar keine Kinder hat, liegt mit 57,7 Prozent unter dem Durchschnitt.

vh

Veronika Hueber

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