Vier Sterne sind auch drauf

Malermeister streicht Haus in Schwarz-Rot-Gold

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Guido (re.) und Saba Feuerpeil (li.) und die Maler Thomas Krahforst (2.v.l) und Werner Bengel (2.v.r ) stehen vor dem WM-Haus in Mülheim-Kärlich (Rheinland-Pfalz) , das nach dem deutschen Sieg bei der Fußball-Weltmeisterschaft in schwarz-rot-gold gestrichen und mit vier Sternen versehen wurde.

Mülheim-Kärlich - Der deutsche WM-Triumph hat Malermeister Guido Feuerpeil und seine Frau Saba aus Mülheim-Kärlich bei Koblenz inspiriert: Die beiden strichen kurzerhand das Haus seiner Eltern in Schwarz-Rot-Gold.

Auch die vier Sterne für die vier WM-Siege der DFB-Elf wurden auf die Fassade gepinselt - samt den Jahreszahlen 1954, 1974, 1990 und eben 2014.

Das kuriose Vorhaben geht zurück auf eine Bier-Runde mit Mitarbeitern am Abend vor dem Endspiel gegen Argentinien, wie Saba Feuerpeil der dpa sagte. „Da kam die Idee auf, wenn wir Weltmeister werden, streichen wir das Haus. Als dann die Meisterschaft gewonnen hatte, war klar, dass am nächsten Tag gearbeitet wird.“ Bereits am Finalabend seien erste SMS von Bekannten angekommen, ob schon Farbe gekauft sei. Mehrere Medien berichteten bereits über das WM-Haus von Mülheim-Kärlich.

Die Optik will Feuerpeil nicht wieder verändern: „Das ist eine Dauerlösung.“ Auch den Mietern in den oberen Etagen und den Nachbarn gefalle es. „Wir hoffen, dass in vier Jahren der fünfte Stern dazukommt - dann wird nachgebessert.“

dpa

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