25 Jahre Haft

Erster Mord seit mehr als 30 Jahren schockt Mikronesien

Palauinseln - Die Menschen auf den Palauinseln leben friedlich und haben ein äußerst strenges Schusswaffengesetz. Jetzt, nach mehr als 30 Jahren, gab es zum ersten Mal wieder einen Mord auf der Insel. 

Im ersten Mordfall mit einer Schusswaffe seit mehr als 30 Jahren ist in Mikronesien ein Mann zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Clifton Kloulubak wurde für schuldig befunden, im Oktober 2015 einen 37-jährigen Beamten mit einem Luftgewehr erschossen zu haben. Bei der Autopsie war Schrot im Kopf, im Herzen und in der Wirbelsäule des Toten gefunden wurden.

Der Mordfall hatte die 21.000 Bewohner der Palauinseln im Pazifik tief erschüttert. Dort herrscht ein striktes Schusswaffenverbot, nur Armee und Polizei dürfen welche besitzen. Luftgewehre sind nur für die Jagd zugelassen.

Zuletzt war auf den Palauinseln im Jahr 1988 ein Mensch durch eine Schusswaffe zu Tode gekommen. Damals hatte Präsident Lazarus Salii die Waffe gegen sich selbst gerichtet. Drei Jahre zuvor war sein Amtsvorgänger Haruro Remeliick von zwei Männern erschossen worden, die nie ausfindig gemacht wurden.

AFP

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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