Mord bis heute ungeklärt

Fall Bögerl: Zweiter DNA-Test gestartet

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Der Mord an Maria Bögerl ist bis heute nicht aufgeklärt.

Heidenheim - Gut vier Jahre nach dem bis heute rätselhaften Mord an Maria Bögerl haben die Ermittler am Donnerstag einen zweiten DNA-Massentest gestartet.

Auf der Suche nach dem Mörder der Frau des ehemaligen Heidenheimer Sparkassenchefs sind im baden-württembergischen Giengen an der Brenz rund 500 Männer zur freiwilligen Abgabe einer Speichelprobe aufgerufen, wie ein Polizeisprecher in Ulm mitteilte. Die Aktion soll bis Samstag dauern.

Eine erste DNA-Massenuntersuchung vor rund einem halben Jahr war ergebnislos verlaufen. Bei den Reihentests im Februar und März im baden-württembergerischen Neresheim sollten rund 3300 Männer Speichelproben abgeben, nach Polizeiangaben folgten etwa 100 von ihnen damals dem Aufruf nicht.

Die 54-jährige Bögerl war am 12. Mai 2010 aus dem Haus ihrer Familie in Heidenheim entführt und knapp drei Wochen später erstochen in einem Wald gefunden worden. Ein bis heute unbekannter Täter hatte sich nach der Entführung telefonisch gemeldet und 300.000 Euro Lösegeld gefordert. Die Geldübergabe scheiterte allerdings.

Im Auto der Frau entdeckte die Polizei DNA-Spuren, die bislang nicht zugeordnet werden konnten. Die Ermittler sehen ausreichende Hinweise dafür, dass der Täter aus der Region stammt. Der zwischenzeitlich fälschlich unter Verdacht geratene Ehemann nahm sich gut ein Jahr nach dem Mord das Leben

AFP

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