"Mord ohne Leiche":  BGH verschiebt Urteil

Bundesgerichtshof
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Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.

Karlsruhe - Im BGH-Strafprozess über den sogenannten Mord ohne Leiche wird es am Mittwoch überraschend doch kein Urteil geben.

Der Bundesgerichtshof (BGH) verschob den für Mittwoch anberaumten Termin „aus Krankheitsgründen“, wie das Gericht am Montag mitteilte. Einen neuen Urteils-Termin nannte der BGH zunächst nicht.

In dem Fall geht es um eine 33-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen, die seit sieben Jahren spurlos verschwunden ist. Das Landgericht Köln hatte ihren Ehemann wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Gericht ist der Auffassung, dass er seine Frau kaltblütig umgebracht hat und ihre Leiche dann verschwinden ließ. Der Grund war demnach der gemeinsame Sohn des Paares: Der Ehemann habe Angst gehabt, dass seine von ihm getrennt lebende Frau nach der Scheidung in ihre Heimat Thailand zurückkehren und den Jungen mitnehmen werde.

dpa

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