Mutmaßlicher Taximörder total vermummt vor Gericht

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Der mutmaßliche Taximörder vom Bodensee erscheint völlig vermummt mit einer Sturmmaske vor Gericht zu seinem Prozess.

Konstanz - Er soll eine Taxifahrerin im Frühjahr 2010 ermordet und eine weitere vergewaltigt haben: der mutmaßliche Taximörder vom Bodensee. Vor Gericht trägt er eine Sturmmaske.

Sieben Monate nach dem Mord an einer Taxifahrerin in Hagnau am Bodensee und der Vergewaltigung einer weiteren Taxifahrerin in Singen hat am Dienstag der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 29-jährigen Angeklagten neben Mord auch versuchten Mord, Vergewaltigung und Raub vor.

Der Deutschen russischer Abstammung soll im Juni zunächst eine 44-jährige Taxifahrerin in Singen mit Messerstichen in den Hals attackiert und sie danach vergewaltigt und zudem Geld aus ihrer Kasse gestohlen haben. In der Annahme, die schwer verletzte Frau sei tot, war der Angeklagte geflohen. Die Frau überlebte den Überfall nur knapp. Einen Tag später soll er in Hagnau in unmittelbarer Nähe zu Freibad und Campingplatz wieder eine Taxifahrerin in ihrem Wagen mit einem Messer angegriffen haben. Die 32-Jährige erlag den mehrfachen Stichen in den Hals.

Das Landgericht Konstanz will in den ersten beiden Verhandlungstagen (11. und 12. Januar) in die Beweisaufnahme der Taten von Singen einsteigen. Am Dienstag und Mittwoch der kommenden Woche (18. und 19. Januar) soll es dann um den Mord in Hagnau gehen. Die Anhörung eines psychiatrischen Gutachters, der Aufschluss über die Schuldfähigkeit von Andrej W. geben soll, ist nach Auskunft des Gerichts für den 1. Februar vorgesehen. Am 2. Februar sollen die Plädoyers folgen, ein Urteil will das Gericht voraussichtlich am 8. Februar fällen.

dapd

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