Reaktion begeistert das Netz

Mama blamiert Tochter in Schule mit diesem Entschuldigungsbrief

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Wer ist hier Mutter, wer die Tochter? Teenie Cara (rechts) brauchte offenbar eine Erinnerung, wer in Sachen Erziehung am längeren Hebel sitzt.

Clarksburg - Als Teenie-Tochter Cara am Morgen nicht zu Potte kam und ihre Launen an ihr ausließ, platzte Mama Nicole der Kragen. Die Lehre, die sie ihrem Kind erteilte, wird gerade zum viralen Hit.

Das wird ihr eine Lehre sein! Als das pubertierende Töchterchen Cara morgens einfach nicht aus dem Bett kommen will und dann auch noch keinerlei Ambitionen zeigt, ihre Familie von ihrer schlechten Stimmung zu verschonen, wird es ihrer Mutter bald zu bunt. Sie hat ja auch noch zwei weitere Kinder, die ebenfalls zur Schule müssen. Im Endeffekt kommen alle drei zu spät - Schuld daran ist Cara, die Älteste. Um ihr Küken in die Schranken zu weisen, greift Nicole zu unkonventionellen aber scheinbar effektiven Mitteln.

Das iPhone, mit dem die 14-Jährige auf der Fahrt zur Schule demonstrativ Musik hört, fliegt erstmal in hohem Bogen aus dem Fenster. Im Entschuldigungsbrief, den Cara ihrer Schule überreichen muss, schont Nicole ihre Tochter ebenfalls nicht: "Cara war heute morgen zu spät auf Grund von "Teenage-ism". Heranwachsende überall in unserer großartigen Nation sind davon betroffen und bisher gibt es keine Heilung. Es gibt vielfältige Symptome, aber am betreffenden Morgen litt sie an einer Unfähigkeit, sich aus dem Bett zu bewegen. Außerdem schien sie den Drang zu verspüren, ihrer Mutter frech zu kommen. Sie schien wieder zu sich zu kommen, als sie ihrem Handy dabei zusah, wie es aus dem Auto flog. Bitte rufen Sie mich an, wenn sie einen weiteren Anfall erleidet."

Die gesamte Notiz postete Nicole auf Facebook, denn sie vermutete, dass ihre Freunde sich darüber köstlich amüsieren würden. Dass nicht nur ihr Bekanntenkreis, sondern bald die ganze Welt an ihren exotischen Erziehungsmethoden interessiert sein würden, konnte sie nicht ahnen. Doch es kam genau so: Ihr Post mit dem sarkastischen Entschuldigungsbrief wurde geteilt und geteilt und geteilt. Über 30 000 Mal! "Ich bin sehr stolz auf sie und ich liebe es, ihre Mutter zu sein. Sie hatte einfach einen schlechten Morgen", schreibt die "Stay-at-Home-Mom" auf Facebook, "trotzdem ist es mir sehr wichtig, dass meine Kinder lernen, dass sie für ihr Handeln Verantwortung tragen müssen, auch wenn sie schlechte Laune haben." 

Dem Handy ist übrigens nichts passiert. In einem Garten in der Nachbarschaft war es weich gelandet und nach Nicoles Angaben "nur ein bisschen feucht". Es wurde kurze Zeit später eingesammelt und nach einigen Tagen Straf-Abstinenz an die Tochter zurückgegeben. 1:0 für die Mutter.

lg

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